~*Paris*~

Volk:Mensch/Gondorianer
(1/2 Mensch, 1/4 Halbelb, 1/4 Dunadain -> ô_O )

Herkunft: Pelargir

Alter: 14 Jahre

Information:


Aussehen des Chars :

Paris ist heute schon 1,67 Meter hoch, viel größer als die meisten anderen Jungs in seinem Alter, aber das liegt wohl an seinen Genen, von denen er erst spät erfuhr. Paris hat wuschelige, blonde Haare, die meistens wirr auf seinem Kopf herumfliegen. Seine stechenden blauen Augen sind kaum zu übersehen. Er hat feine und hübsche Gesichtszüge, jedoch nicht unmännlich. Er hat eine kleine Stupsnase. Er hat ein helles, ansteckendes Lachen.

Charaktereigenschaften (Persönlichkeit):

Ohne seinen Vater zu kennen, hat er unbewußt seine Arroganz geerbt. Paris ist ziemlich von sich selbst überzeugt und stößt anderen gern vor den Kopf. Er hat eine große Klappe und fürchtet sich nicht, auch wenn Furcht manchmal taktisch besser wäre, aber versucht das mal einem 14jährigen Lausbub beizubringen ohne ihn zu knebeln. Wie auch immer, Paris ist abenteuerlustig und würde am liebsten jeden Tag ein anderes erleben, was voraussetzt, dass er meistens nie das sagt was man ihm sagt, denn Abenteuer haben meistens nichts mit Regeln zu tun, auch wenn es manchmal nützlich wäre, sich an diese zu halten, aber was soll ich euch sagen, er ist vierzehn.

Welche Verhaltensweisen hat dein Char:

Bei Paris kann man sich darauf verlassen, dass man sich auf nichts verlassen kann, nie lernt man diesen Jungen so gut kennen, dass man ihn einschätzen könnte, man weiß nie so genau was als nächstes kommt. Allgemein kann man sagen, dass er sich werder Schwächen noch Ängste eingesteht, weder vor sich, noch vor anderen. Er versucht vor anderen als überlegen dazustehen und versucht für alles irgendwie eine Lösung zu finden. Paris kann aber auch sehr nett sein und man kann viel Spaß mit ihm überleben.

Welche Fähigkeiten besitzt Dein Char?

Paris war mit seinen zwei Halbbrüdern zusammen in die Schule geschickt worden und hat dort lesen und schreiben gelernt. Viel mehr jedoch hat er sich für das Kämpfen interessiert und hat abends immer heimlich geübt, auch wenn er niemanden hatte, der ihm Techniken beibringen konnte, denn wenn seine Mutter von seinem Vorhaben erfahren hätte, wäre daraus sich nichts geworden, wie das halt nun mal so ist, wenn Müttern von Dingen erfahren, die sie besser gar nicht wissen wollen.

Zuneigungen und Abneigungen Deines Chars:

Paris hat eine Abneigung gegenüber Erwachsenen, er ist in guten Kreisen aufgewachsen, Jedermann hat sich an die Regeln gehalten und wenn er eins von den Erwachsenen gelernt hat, dass sie dort Probleme machen, wo man keine Probleme braucht und das die Lösung meistens viel simpler ist, als die meisten sehen wollen, aber so sieht wohl jedes Kind die Erwachsenen, weil Kinder von den Problemen Erwachsener meistens wenig verstehen.
Wie bereits erwähnt liebt Paris Abenteuer und er hat eine besondere Gabe, denn er findet sie an jeder Ecke. Überall steckt für ihn ein Geheimnis, dass es zu erkunden gibt, sei es das er in die Häuser fremder Leute einsteigt und sich dort umschaut, er klaut nicht, nein so etwas macht ein Ehrenmann...junge doch nicht, aber er liebt dieses Kribbeln in seinem Nacken, welches ihn schon manchmal fast Kopf und Kragen gekostet hat.

Was fürchtet Dein Char am meisten? Was respektiert er am meisten?

Paris größte Angst ist die, von der er selbst nichts weiß und zwar die Angst aus seiner Fantasiewelt zu erwachen und zu erkennen, dass die Wirklichkeit nicht immer ein Spiel ist. Als er kleiner war hatte er großen Respekt vor seiner Mutter, die ihn stets verteidigt hat, vor seinem Stiefvater, doch als er älter wurde, sah er wie unwirklich wie Welt war, in der er lebte. Diese Ansicht bekam er, als er bemerkte, dass der Vater, den er kannte, nicht sein leiblicher Vater war, was kaum zu verkennen war, denn sein Vater war ein Ostling mit braunen Augen und Schwarzen Haar und auch seine Mutter war mehr braunhaarig. Zwar sagte es ihm anfangs keiner, denn er war noch zu jung um damit umzugehen, doch er ist ja nicht auf den Kopf gefallen und irgendwann hat selbst ein Kind soweit einen klaren Menschenverstand, um solche Dinge zu verstehen. Immer wieder fragte er sich, warum seine Mutter bei seinem Stiefvater blieb, den sie ja wohl kaum liebte, wenn sie ihn schon mit Paris Vater betrogen hat, doch er war einfach zu jung um zu sehen, dass die Gesellschaft es nie zugelassen hätte, wenn seine Mutter sich von ihrem Mann getrennt hätte.

Lebenslauf des Chars:

Paris wurde vor 14 Jahren in Pelargir geboren. Damals hatte er bereits einen drei Jahre älteren Bruder, Herollin. Doch da etwas mehr dazu gehört um seine Geschichte zu verstehen, möchte ich etwas früher anfangen. Paris Mutter war, als sie mit Paris schwanger wurde, 22 Jahre alt, ihr Name war Margareth. Sie hatte vier Jahre zuvor einen reichen Ostling geheiratet, namens Felcon. Wenige Wochen, bevor Margareth schwanger wurde mit Paris, traf sie Lauriel in Pelargir, sie war noch nie wirklich glücklich gewesen mit Felcon. Als Lauriel wenige Wochen später wieder in Pelargir war, hatte er es geschafft sie zu verführen. Was anfangs keiner geahnt hatte, war, dass Paris nicht von Felcon war, sondern von Lauriel, was man einige Monate nach der Geburt wohl kaum noch verstecken konnte. Lange lagen Margareth und Felcon im Streit, es war eine harte Zeit gewesen für Paris Mutter, doch sie hatte das Glück, dass Felcon sie so sehr liebte, dass er ihr gewehrte bei ihm zu bleiben und ihren Sohn in seinem Haus zu behalten. So wuchs Paris auf, mit einem anscheinend normalen Familienhaus. Zwei Jahre später kam Felcas zur Welt, ein weiterer leiblicher Sohn von Felcon. Als er ungefähr acht Jahre alt war, dämmerte ihm langsam, dass irgendetwas in seiner Familie nicht stimmte und er zog sich immer mehr von seinen Halbbrüdern und seinem Stiefvater zurück, denn er wußte nicht damit umzugehen. Sicher redeten viele in Pelargir über ihn, auch wenn sie nur erahnen konnten, wer sein leiblicher Vater war, doch mit jedem Jahr, dass Paris heranwuchs, ähnelte er sich immer mehr Lauriel und die Leute fühlten sich bestätigt. Dennoch hatte Margareth es geschafft, dass Lauriel nicht von dem Kind erfuhr, auch wenn sie ihn noch zwei weitere Male gesehen hatte. Paris besuchte mit seinen beiden Brüdern die Schule und lernte lesen und schreiben, es wurde alles daran gesetzt, die Jungs so auszubilden, dass sie später die Handelsgesellschaft von Felcon übernehmen konnten und auch wenn Felcon nie offiziel etwas gegen Paris sagte, so konnte man manchmal doch in seinen Worten erkennen, dass er alles andere als begeistert vond em Gedanken war, dass ein Bastard einmal sein Geschäft übernehmen könnte. Dennoch wurde nicht über Paris Zukunft gesprochen und oft versank er in Tagträumen, was er werden könnte, wie gern er die Meere befahren würde oder wie er ein Kämpfer werden wollte, doch immer wenn er solche Dinge sagte, lenkte seine Mutter ab und schnell hatte er es aufgegeben. Es geschah vor ein paar Wochen, dass seine Mutter krank wurde, zuerst hatte sie nur Fieber, doch es wurde schlimmer und sie schien sich nicht mehr zu erholen, auch wenn Falcon alle Heiler des Umkreises zu ihnen kommen ließ. Erst dann erzählte seine Mutter ihm, wer sein leiblicher Vater ist und sie sagte, dass falls sie sterben sollte, er die Stadt schnellstens verlassen sollte, denn dann könnte sie Falcon nicht mehr daran hindern, ihm etwas anzutun. Sie gab ihm ein Goldstück und meinte, dass er nach Minas Tirith sollte, zu dem Truppenführer Lauriel, seinem Vater - an diesen Gedanken hat er sich heute noch nicht gewöhnt. Schon viel hat er von Lauriel gehört, doch nicht alles was glänzt ist Gold, außer Mutters Goldstück, dass war in der Tat Gold.
Manchmal war das Schicksal grausam, so auch in seinem Fall und vor sechs Tagen starb seine Mutter. Noch in der gleichen Nacht rief seine Amme einen Kutscher, der ihn bis nach Minas Tirith bringen soll. Paris wirkte war mürrisch, doch war er so schlau zu wissen, dass es das beste war und so verschwand er heimlich in der Nacht.

Was könnten andere an deinem Char mögen oder nicht mögen?

Na ja er ist frech, nicht weniger schlau - was manche bestimmt aufregen kann, doch macht er auch viel mit seiner charmanten Art wett.

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