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Volk:MenschHerkunft: Minas Tirith Geburtsjahr: 392 D.Z. Beruf: Glasbläser Ihr fragt mich, wer ich bin und wollt etwas über mich wissen. Nun gut denn, einige Sachen werde ich euch preisgeben. Zu meiner Person: Mein Name ist Meneldil, und ich wurde vor 36 Jahren in Minas Anor als ältester Sohn des Glasbläsers Valandil und seiner Frau Alatariel geboren. Als Mittleres von drei Geschwistern und Abkömmling einer wohlhabenden Händlerfamilie hatte ich eine wohlbehütete Kindheit. Ab meinem fünften Lebensjahr besuchte ich die Schule, bis mich mein Vater schließlich mit 14 Jahren als Lehrling in seiner Glasbläserei aufnahm, um mich in der wundervollen Kunst des Glasblasens zu unterrichten. Seit nunmehr elf Jahren bin ich selbstständig: mein Vater hat sich nach langen Jahren der Arbeit in seinen wohlverdienten Ruhestand begeben, und der erfolgreiche Familienbetrieb im Viertel der Lampenmacher steht nunmehr unter meiner Obhut. Mein Aussehen: Mit 1,92m besitze ich, erfolgreicher Glasbläser von Minas Tirith, eine stolze Körpergröße, selbst für einen Gondorer. Muskulös könnte man mich nicht nennen, meine Schultern sind zwar breit, mein Körper aber eher drahtig. Wenn ich mich bewege, dann mit einer Leichtigkeit, die an eine Wildkatze erinnert. Mein Gang ist aufrecht und unbekümmert, denn ich fühle mich wohl in meiner Haut. Meine Haare sind schwarz und fallen mir bis über die Schultern, und nur bei der Arbeit bändige ich sie mit einer ledernen Kordel. Unter dunklen Augenbrauen blicken dir ernste, smaragdgrüne Augen entgegen, deren Ausdruck einige Leute als traurig bezeichnen würden. Das ist aber nicht der Fall, denn dass ich gerne lache sieht man an den Krähenfüßen um meine Augenwinkel und den Grübchen an meinem Mund. Meine Haut ist leicht gebräunt, denn ich bin oft und gerne draußen unterwegs, wenn es meine Zeit erlaubt. Dass ich hart arbeite kann man an meinen Händen ablesen: sie sind stark, und von dem Umgang mit den Stoffen meines Berufes gezeichnet. Nur selten wirst du mich in heller Kleidung sehen, meist bevorzuge ich dunkle Stoffe. Meine Kleidung ist einfach: Beinkleider, ein Hemd, das um die Mitte mit einem Gürtel gebunden wird, und kniehohe Lederstiefel gehören zu meiner Ausstattung. Im Winter trage ich dazu meist eine gefütterte Weste sowie einen langen Umhang aus dunklem Stoff, der mich vor der Kälte schützt. Obwohl ich schlichte Kleidung bevorzuge, so achte ich immer darauf, dass die Qualität meiner Garderobe nichts zu wünschen übrig lässt: eine sorgfältige Machart und gute Stoffe kennzeichnen mich als Wohlhabenden meiner Zunft. Mein Wesen: Ich bin ein ruhiger Zeitgenosse, den so schnell nichts aus der Fassung bringen kann. Ruhig bedeutet aber nicht still: im Gegenteil, ich rede viel und gerne mit Menschen und bin auch nie um eine Antwort verlegen. Ich bin für jeden offen und gebe auch jedem die Gelegenheit sich vor mir zu beweisen, ehe ich mir ein voreiliges Bild mache. Wenn es vorkommen sollte, dass ich wütend werde, so merkt man das eher an der ansteigenden Ironie in meiner Stimme und in meinen Worten als am ansteigenden Lautstärkepegel. Die Gabe, auch in prekären Situationen ruhig zu bleiben, hat zur Folge, dass ich auf viele Menschen zuverlässig, aber auch respekteinflößend wirke. Ich bin ein ehrlicher Mensch, und vorsicht, wenn du mich nach meiner Meinung fragst, denn dann sage ich sie dir auch frei heraus, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Aus diesem Grund bevorzuge ich es auch meistens, meine Meinung vorerst für mich zu behalten, bis ich gefragt werde. Andererseits lege ich aber auch sehr viel Wert auf Höflichkeit, und wenn ich meine Meinung kundtue, dann tue ich dies so diplomatisch wie möglich. Als eine reine Frohnatur könnte man mich nicht bezeichnen, aber ich lache viel und gerne und habe auch viel Sinn für Humor. Wird ein Witz auf meine Kosten gemacht, so tue ich dies mit einem Achselzucken ab und lache nicht selten auch mit. Nur wenn es um meine Familie geht, da verstehe ich keinen Spaß, denn meine Familie bedeutet mir alles! Außerdem bin ich ein wahres Arbeitstier: ohne meinen Fleiß und meinen Einsatz hätte ich es auch niemals soweit gebracht. Ich bin gern bei meiner Arbeit und investiere viel Zeit darin, und meine Werke sind (wie du es selber sehen wirst) auch mit viel Liebe gemacht. <<< Zurück zur Übersicht |
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