~*Maira*~

Volk: Gondorer

Alter: 25 Jahre

Herkunft: Minas Tirith

Information:


Aussehen des Chars :

Maira hat über die Schulter langes, braun-rotes Haar, dass sie meist zu zwei seitlichen, lockeren Zöpfe bindet. Ihre Augen sind freundlich und sie leuchten in eine sattes, dunkles Grün, das manche dazu verleitet, ihr endlos in die Augen zu blicken und sich zu fühlen, als wären sie in einen Wald voller grün behangener Bäume im Frühling Die Lippen sind von Natur aus rötlicher, voll und sanft geschwungen. Ihre Nase ist gerade und fügt sich gut ins Gesamtbild ein. Die Gesichtsfarbe wirkt porzellanartig, wodurch sie meist blass aussieht. Maira´s Figur ist schlank, aber nicht mannhaft. Trotz der Schlankheit hat sie wohlgeformte Kurven. Sie trägt ein Kleid, dass ihre Figur sanft umspielt. Das Delkóllte betont sie zurückhaltend, das heißt, nicht zu aufdringlich, aber sie zeigt auch was sie hat. Die Farben sind eher natürlich gehalten, sprich in Beige, Braun oder Schwarz. An kalten Tagen legt sie einen Umhang mit Kapuze um die Schulter. Ihre Stimme ist nicht zu laut, eher ruhig. Sie ist angenehm und kann auch sehr beruhigend wirken.

Charaktereigenschaften (Persönlichkeit):

Maira ist immer für einen Scherz aufgelegt. Sie lacht gerne und hat oftmals verrückte Ideen im Kopf. Sie ist verständnisvoll und hilfsbereit. Für ihre nahestehenden Personen würde sie durchs Feuer gehen. doch wenn man sie ausnützt und sie kommt dahinter, kann man auf Lebenszeiten auf ihre Hilfe vergeblich hoffen. Wenn sie etwas nicht verzeiht, dann ist es, wenn man sie ausnimmt. Materiell oder Gefühlsmäßig. Arrogante Menschen kann sie überhaupt nicht leiden. Sie hat oftmals Probleme mit ihnen, wenn sie ihr herablassend kommen. Wenn es derjenige zu weit treibt, kann sie auch ziemlich laut werden und ihren Gegenüber die Meinung sagen, das dieser zumeist danach sprachlos ist. Aber normalerweise ist sie ein friedlicher Mensch und will Freude in ihren Leben haben. Maira ist auch oftmals in Tagträumen verfallen und malt sich in unbeobachteten Momenten irgendwelche Geschichten aus.

Welche Fähigkeiten besitzt Dein Char?

Maira beherrscht den Umgang mit Kräutern und hat Fähigkeiten, Verletzungen und Krankheiten zu heilen. Schon mit 6 Jahren lernte sie es von ihrer Großmutter, die eine Heilerin war. Sie kann Menschen, denen es schlecht geht gut zusprechen und sie auch sogar zum Lachen bringen mit ihrer Verrückten Art. Mit den Jahren wurde sie immer besser.
Oft half sie auch in der Küche mit und bekam Erkenntnisse im Kochen, kann auch gut einen Haushalt führen und was sie besonders gut kann ist Geschichten erzählen. Irgendwelche erfundenen, die sie sich gerade mal so ausgedacht hat.
Mit 10 Jahren fand sie ihre Liebe zu den Pferden und wünschte sich nichts sehnlicher, als zu reiten, doch als sie ihre Eltern so weit hatte, dass sie jemanden besorgten, der es ihr lernt, ließ sie dies schnell wieder. Sie hatte darin überhaupt keine Begabung und fiel öfters vom Pferd, als darauf sitzen zu bleiben. Maira aber dachte nicht im Traum daran, dass es ihr Nichttalent sei, sondern die Schuld des Reitlehrers, also sagte sie sich, dass sie dies irgendwann wieder machen wird, wenn sie den richtigen gefunden hätte. Mal sehen, ob es diesmal klappt!

Lebenslauf des Chars:

Maira wurde als einzige Tochter von 3 Kindern am 16. Súlimë des Jahres 6 VZ in Minas Tirith geboren. Sie war die Jüngste der drei Geschwister und musste oftmals ihre Ellbogen einsetzen. Ihre Mutter Arélia (55) ist eine begabte Köchin und verwöhnt ihre Lieben so oft es ging mit einen wundervollen Essen. Ihr Vater Alwerich (60) war ein Fernhänlder und verschiffte Waren mit Schiffen quer durch Mittelerde. Von ihm bekam Maira nicht viel mit, da er oft unterwegs war und selten Zeit hatte. Die Bindung zu ihren Vater verschlechterte sich Jahr für Jahr. Ihre Mutter war so beschäftigt, ihren Haushalt zu führen, dass auch diese kaum Zeit für ihre Tochter fand. Maira konnte und kann es nicht verstehen, dass ihr Mutter so besessen darauf war, alles perfekt zu haben. Die einzige Person, an die sie sich immer verlassen hatte können, war ihre Großmutter mütterlicherseits. Viel Zeit verbrachte Maira bei der Heilerin und lernte von ihr viele Dinge. Maira sah ihre Großmutter als heilenden Engel an, denn immer wenn Kranke zu ihrer Großmutter kamen, gingen sie mit einen Lächeln auf den Gesicht wieder raus.

Viele Abende saß Maira bei ihrer Großmutter, die ihr Geschichten erzählte oder Dinge über Heilkünste lehrte. Als Maira 13 wurde, starb Ihre geliebte Großmutter und nie hatte es Maira ganz verkraftet. Ihre Eltern waren nie für sie da und konnten ihr keinen Trost spenden. Ihre Brüder wurden so verwöhnt von der Mutter und den Vater, dass sie Maira nur als kleine Schwester die von nichts eine Ahnung hatte, angesehen worden ist. Doch wie es in Maira innerlich aussah, darum kümmerte sich keiner. Maira wurde gegenüber ihren Eltern verschlossener und machte nur noch die Aufgaben, die ihr zugetragen worden sind.
So ging es einige Jahre, bis ihr Vater, als sie ihren 18 Geburtstag hatte, sie mit einen ihr fremden Mann verloben wollte. Dieser war ebenfalls ein Händler und ihr Vater meinte, sie in einer noch reicheren Familie zu bringen. Maira reichte es und stellte auf Stur, auch wenn dieser besagte Mann nicht schlecht aussah und einen netten Eindruck machte. Jedoch wollte sie sich ihren Mann selbst suchen und sich nicht verkuppeln lassen. Wochenlang stritt sie mit ihren Vater. Ihre Mutter versuchte zwischen beiden zu vermitteln, doch beide stellten auf Stur. Schließlich kam es soweit, dass ihr Vater sie vor der Entscheidung stellte, entweder diesen Mann zu heiraten oder auszuziehen und nicht mehr seine Tochter zu sein. Diese Wahl traf Maira bitter, doch eher würde sie von ihren Vater verbannt, als jemanden, den sie gar nicht liebt zu heiraten und ein unglückliches Leben zu führen. Noch in der selben Nacht packte Maira ihre Sachen und ging aus den Haus ihrer Eltern. Ihre Mutter versuchte sie zurück zu halten, doch nichts half. Zu Spät Mutter! dachte sie sich, als sie durch die dunklen Strassen ging. Glücklicherweise hatte sie ein bisschen Geld zusammengespart und konnte für einige Zeit in der Taverne unterkommen,bis sie sich eine Wohnung besorgt hat und sie eingerichtet hat. Das neue Leben alleine zu meistern war anfänglich schwierig, Oft musste sie Dinge zurück stecken oder sich einige Dinge gefallen lassen, doch ihr Selbstvertrauen wuchs von Tag zu Tag und nun hat sie ihr Leben voll in Griff. Zu ihren Vater besteht nach wie vor kein Kontakt. Aber sie besucht ihre Mutter so oft es geht und wenn ihr Vater nicht da ist. Ihre Brüder sind auch nicht oft zu Hause. Der Älteste geht mit den Vater mit auf Reisen, da er eines Tages diesen Handel erben wird. Der andere Bruder wanderte von Minas Tirith aus, weil er sich in eine Rohirrim verliebte und mit ihr in ihr Land zog. Auch er ist nur selten zur Besuch. Ihre Mutter bereut nun viele Dinge und das Verhältnis hat sich nun um vieles verbessert. Ob sich das Verhältnis zu ihren Vater jemals bessern wird, ist noch sehr ungewiss.

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