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Volk: DunedainAlter: 33 Jahre Herkunft:nahe Calembel Aussehen des Chars : Lúthien ist 180cm, schlank und dennoch sehr weiblich. Sie hat langes gewelltes, fast schwarzes Haar, grau-blaue Augen, die immer einen sehnsuchtsvollen Blick in die Weite zu haben scheinen, einen hellen, fast weißen Teint, der im Licht rosig schimmert... Lúthien entspricht nicht unbedingt einem Schönheitsideal im herkömmlichen Sinn, da sie "anders" aussieht. Eine Mischung, die niemand genau nachvollziehen kann, wie sie zustande gekommen sein könnte. Es sind eher ihre geheimnisvolle Ausstrahlung, gleich einem roséfarbenen Licht, das sie zu umstrahlen scheint, ihr umwerfendes und einnehmendes Lächeln und ihre Stimme, die an eine kühle Meeresbrise erinnert, die sie interessant machen. Am liebsten trägt sie Gewänder in verschiedenen Grau- und Blautönen gehalten, die die Farbe ihrer Augen noch verstärken. Eines ihrer Lieblingsstücke ist ein dunkelgrauer Umhang mit Kapuze und einer Elbenspange, die sie von ihrer "zweiten Mutter" Aelinn geschenkt bekommen hatte. Sie trägt meistens weite, lange Röcke dazu eine Tunika mit breitem Ledergürtel und Reiterstiefel. Charaktereigenschaften (Persönlichkeit): Lúthien ist eine Frau, die weiß, was sie will, obgleich sie selbst in den Gestaden des Alltags in den Wassern des Unbewussten träumt. Trotz allem ist sie bereit den Alltag anzunehmen und zu leben, auch wenn sie in ihren Visionen die zeitlose, allgegenwärtige Wahrheit spürt. Sie ist das Bild der sensiblen Frau, die emotional anspricht, schillernd auf ihre ganz eigene Art und Weise mit hohen Idealen und Zielen. Sie beweist immer wieder großes Einfühlungsvermögen und Hilfsbereitschaft. Gepaart mit der ihr eigenen Sturheit und der immensen Willensstärke ist es ihr jedoch nicht immer leicht zu ihren "Mitmenschen" vorzudringen, da sie mitunter Angst haben, ihr zu begegnen. Denn dringt man nicht direkt zu Lúthien vor, sondern betrachtet sie nur oberflächlich, scheint es, als nähere man sich der dunklen Seite des Unbewussten ohne jedoch auch nur einen wahren Grund dafür erkennen zu können. Lúthien scheint in ihrem Wesen nach außen hin sehr ambivalent, doch nur wer wagt, sich mit ihr wirklich einzulassen, wird erkennen, dass es "wohltuende Wärme ist, die sie ausstrahlt, und kein flächendeckender, alles zerstörender Schwelbrand" (Dies waren die letzten Worte ihrer Mutter - gerichtet an die Bewohner des kleinen Dorfes - an dem Tag, an dem sie eben diesem kleinen Dorf für immer den Rücken kehrten und nach Dol Amroth zogen). Welche Verhaltensweisen hat Dein Char? Lúthien hat sehr viel Mitgefühl, sie hilft, wo sie kann und würde ihr letztes Hemd geben, wenn jemand in Not ist. Sie besitzt Einfühlungsvermögen (eine Eigenschaft, die bei ihrer "Gabe" auch unbedingt notwendig ist) und Hingabe. Sie ist aber auch eine tüchtige Geschäftsfrau, die gelernt hat mit der Männerwelt umzugehen. Oftmals wirkt sie sehr kühl, manchmal direkt hart in ihrem Wesen, vor allem wenn es um Geschäfte geht, doch die Händler suchen sie immer wieder gern auf, da sie ehrenwert Geschäfte abschließt und immer fair bleibt. Sie kann sehr lange ruhig bleiben, doch wenn man sie zu lange reizt, gleicht sie einem brodelnden Vulkan, der auszubrechen droht. In diesem Fall ist sie unberechenbar, manchmal auch wild. Welche Fähigkeiten besitzt Dein Char? Lúthien hat das zweite Gesicht und kann vergangene, aber auch zukünftige Dinge sehen. Ihre Eltern mussten deshalb aus ihrem angestammten Dorf fliehen (darum wird es hier auch keine namentliche Erwähnung finden), da sie als kleines Mädchen, den Leuten regelmäßig mit ihrer Gabe Angst einjagte. Erst in Dol Amroth fand die Familie Ruhe und Lúthien eine Lehrerin, eine Elbin namens Aelinn, die ihr half mit dieser "Gabe" (oftmals war es viel eher ein Fluch) so gut wie möglich umzugehen (was noch lange nicht heißt, dass sie diese "Gabe" beherrscht). Es bedarf viel Übung, Selbstbeherrschung und vor allem die Unterdrückung der eigenen Gefühle um mit dieser "Gabe" - manchmal mehr schlecht als recht - fertig zu werden. Als Kind lernte sie die üblichen häuslichen Pflichten, die ein Mädchen können sollte: kochen, ein bisschen nähen und die Kunst der "gepflegten" Unterhaltung. Gemeinsam mit ihren beiden Brüdern wurde sie von Colhan von Irowingen im Lesen, Schreiben und in der Kunst der Mathematik unterrichtet. Dies zu erlernen war nicht unbedingt selbstverständlich für ein Mädchen, doch ihre Eltern bestanden darauf und so fügte sich auch Colhan, der anfangs sehr skeptisch war. Besonders geschickt war Lúthien schon als Kind beim Goldschmieden. Sie half ihrem Vater gern in seiner gut gehenden Goldschmiedewerkstatt und sie war sehr geschickt im Umgang mit den wertvollen Materialien. So trat sie in seine Fußstapfen und lernte das Handwerk bei ihm. Überdies entpuppte sie sich als zähe Verhandlerin bei Einkäufen wie Schmucksteinen, Gold, Silber und anderen Dingen, die in der Werkstätte gebraucht wurden, was nicht zuletzt auf ihre Rhetorik (und die gute Schule ihrer Mutter), die so manchen widerborstigen Händler verstummen ließ, zurückzuführen war. Zuneigungen und Abneigungen Deines Chars: Lúthien liebt das Wasser, obgleich sie nie gelernt hat zu schwimmen, sie liebt den Sonnenuntergang (was mit ihrer Geburtsstunde zu tun haben könnte) und ihre Freiheit, zu tun, was sie gerne möchte. Darum ist sie auch nie eine wirkliche Bindung mit einem Mann eingegangen. Sie könnte nicht ertragen, nicht mehr ihre eigene "Herrin" zu sein, sie könnte Anordnungen nicht ertragen und sie ist weder unterwürfig noch demutsvoll. So gab es nur einige wenige sehr lose Beziehungen, die aber nach einiger Zeit immer im Sand verliefen. Da ihr die Fauna und Flora in "ihrer Welt" (wie sie häufig zu sagen pflegt) sehr wichtig sind, zieht sie auch vor, sich nur von Gemüse, Obst, Brot, Wasser und Milch zu ernähren. Schon als Kind wollte sie kein Fleisch essen, da sie immer das Tier darin sah. Und das hat sich bis heute auch nicht geändert. Was fürchtet Dein Char am meisten? Was respektiert er am meisten? Lúthien fürchtet am meisten in den Strudel der Gefühle der anderen, deren Vergangenheit/Zukunft sie sieht und fühlt, mit hineingezogen zu werden. Das ist doppelt schwer, wenn man diese "Gabe" unterdrücken muss und nicht ausleben kann. Sie respektiert die Andersartigkeit und Vielfältigkeit aller Wesen, mit denen sie lebt. Sie verachtet Spott und das zynische Herabblicken auf Andersartige, wahrscheinlich ein Teil ihrer eigenen Geschichte - Spott und Hass, den sie schon als kleines Mädchen ertragen musste. Lebenslauf des Chars: Lúthien wurde in der Aduial eines wunderbaren Tages im Gwirith in einem kleinen Dorf nordöstlich von Edhellond als Erstgeborene des Goldschmiedes Agelaird Gllenfayr (ein Dunedain, dessen Ahnin DIE Lúthien Tinúviel gewesen sein soll, deren Namen Lúthien auch trägt) und dessen Frau Sariliwen, einer Halbelbe, geboren. Lúthien hat zwei kleinere Brüder, Agelivion und Serandoron, die sie beide unermesslich liebt. Die Kinder wuchsen glücklich auf - vom Vater gefordert, aber geliebt, von der Mutter behütet und beschützt. Sie führten ein sehr harmonisches Familienleben, das jedoch immer wieder von außen gestört wurde, denn Lúthien konnte schon als kleines Kind mehr "sehen" als anderen möglich war. Sie konnte als kleines Mädchen mit dieser "Gabe" auch gar nicht umgehen und so kam es, dass die Familie schlimmsten Spott, Anfeindungen, ja sogar Gewalttätigkeiten ausgesetzt war. Deshalb beschloss Agelaird mit seiner Familie in eine Stadt zu ziehen und sich dort ein neues Leben aufzubauen. Er nahm Kontakt mit einer Verwandten seiner Frau, der Elbin Aelinn, die sehr zurückgezogen in Dol Amroth lebte, auf, die er auch um Hilfe bei der Erziehung seiner Tochter bat. So kam es, dass alle nach Dol Amroth in das Haus der Aelinn zogen. Da Agelaird ein geschickter und tüchtiger Geschäftsmann war, florierte schon bald seine Goldschmiedewerkstatt, die er sich in Dol Amroth aufgebaut hatte. Doch Agelaird hatte neben seinem Beruf und seiner Familie noch eine Leidenschaft, deren Flamme nie ganz erloschen war: er wollte wissen, woher er kam und ob die Geschichten, die man ihm von Kindheit an erzählte wahr seien. Er wollte wissen, ob er wirklich in direkter Linie mit DER Lúthien Tinúviel verwandt war - dieses Unterfangen war aber weder leicht noch von kurzer Dauer. Ganz im Gegenteil, er investierte viel Zeit und auch eine Menge Geld in dieses Unterfangen. Schon als junger Mann zog ihn diese Geschichte so in den Bann, dass er jeder noch so kleinen Spur nachging. Er reiste quer durchs Land, über Berge und Täler, in die tiefsten Wälder und in die entlegensten Städte - einen hieb- und stichfesten Beweis fand er jedoch nirgends. Es kommt daher auch nicht von irgendwoher, dass er sich in eine Halbelbin verliebte und sie unbedingt zur Frau wollte. Trotz Widerstandes in der Familie Sariliwen´s heiratete das Liebespaar, was aber für Sariliwen bedeutete, dass sie den Kontakt zu ihrer Familie abbrechen musste, denn ihr Vater wollte sie nie mehr wieder sehen und auch keines ihrer "Mischlingsbälger" (so wie er ihre - noch ungeborenen - Kinder nannte). Aelinn, war die einzige aus Sariliwen´s Familie, die noch Kontakt zu ihnen hatte. Nachdem das Paar in einem kleinen Ort sesshaft geworden war, Agelaird seine Berufung in der Goldschmiedekunst gefunden hatte (er lernte diesen Beruf bevor er durch die Weltgeschichte zog, doch während seiner Reisezeit verdingte er sich mit diversen Gelegenheitsarbeiten als Gehilfe oder Knecht) und die Kinder auf der Welt waren, ließ wohl die Lust am Forschen etwas nach, doch ganz konnte Agelaird sie nie aufgeben. Lúthien erinnert sich noch heute an die langen Nächte, die ihr Vater vor Büchern saß, um jedem noch so kleinen Hinweis nachzugehen. Lúthien war von Anfang an in den Bann der Aelinn gezogen, die ihr eine Art "zweite Mutter" wurde, was nicht heißt, dass Lúthien ihre leibliche Mutter nicht liebte. Ganz im Gegenteil! Aelinn lehrte Lúthien mit ihrer "Gabe" so gut wie "menschenmöglich" umzugehen, sodass nicht jeder gleich Verdacht schöpfte und sie der Hexerei bezichtigen konnte. Aber Aelinn gab Lúthien noch viel mehr: ihre Ruhe, ihre Zurückgezogenheit und ihr Feingefühl anderen Wesen gegenüber. Lúthien´s Mutter war das Gegenteil von Aelinn - unbeschwert, fröhlich, leicht aufbrausend und sie plapperte den lieben langen Tag. Sariliwen kümmerte sich um den Haushalt und half ihrem Mann in der Werkstatt. Sie übernahm oft die Händlergespräche und verkaufte die Waren, die Agelaird herstellte. Das machte ihr so viel Spaß, dass sie manchmal auch auf Märkte in der Umgebung ging und dort die Waren feil bot. Lúthien ging gern und viele Male mit ihrer Mutter mit und hatte viel Spaß daran. Doch noch viel lieber war sie mit ihrem Vater in der Werkstatt und half ihm. Da sie sehr kreativ war und ein geschicktes Händchen bewies, trat sie in die Fußstapfen ihres Vater, indem sie bei ihm das Goldschmiedehandwerk erlernte. Mit ihren Brüdern verband sie immer ein sehr enges Band. Sie stritten und versöhnten sich, sie spielten und lernten miteinander. Agelivion liebte die Natur und alles was mit ihr zu tun hatte. Das war etwas, das er und seine Schwester von klein an teilten. Nicht selten streiften sie durch die umliegenden kleinen Wäldchen und fanden sich ruhig in einer Wiese liegend die Tiere und Pflanzen um sich betrachtend. Serandoron hingegen war der "Wilde", er war ein Kämpfer. Er fiel mehr als einmal über seine älteren Geschwister, die gerade in einer Wiese liegend ganz beschaulich plauderten, her. Sie ließen sich aber lachend und tobend von ihm gefangen nehmen und spielten seine Spielchen mit. Als sie älter waren und Lúthien bereits in der Werkstatt ihres Vaters arbeitete, ging Agelivion aus Dol Amroth weg um "seinen Weg", wie er es nannte zu finden. Er verdingte sich bei einem Färber als Lehrling, doch seine wahre Passion waren Tinkturen und Mixturen, die Menschen heilen konnten. Dies tat er jedoch nur im Geheimen, da es gefährlich war und man viel zu schnell "Hexer" genannt wurde. Schließlich verschlug es ihn nach Minas Tirith, wo er sich als Färbergeselle niederließ. Kurz darauf heiratete er und mittlerweile hat er auch zwei entzückende Kinder. Der jüngste Bruder Lúthien´s, Serandoron, aber schlug eine militärische Laufbahn ein und diente fortan der Stadt Dol Amroth als Offizier der Stadtwache. Vor allem ihre Mutter konnte den Fortgang Agelivions nur schwer verkraften, doch sie war glücklich, dass Lúthien und Serandoron noch in Dol Amroth waren. So war es für sie wie ein Schlag ins Gesicht, als Lúthien von ihrem Vorhaben, nach Minas Tirith zu ziehen, erzählte. Doch der Vater bestätigte Lúthien in ihrem Vorhaben und schließlich konnte auch die Mutter überzeugt werden. Sie liebte Lúthien ja und wollte nur das Beste für ihre Tochter. So packten sie gemeinsam ihre Sachen, ihr Vater besorgte ihr ein Pferd (welches sie Rána *Der Wanderer* nannte) und Aelinn schenkte Lúthien ihren heißgeliebten Umhang mit der Brosche. Serandoron aber verstand die Welt nicht mehr und wollte nicht glauben, dass auch Lúthien ihnen den Rücken kehrte. Es schmerzte ihn und so mied er Lúthien. Nicht einmal an dem Tag, als Lúthien wegging, kam er, um sich zu verabschieden. Lúthien blickte deshalb mit einem weinenden und einem lachenden Auge in die Zukunft, denn sie wusste ja, dass ihre Familie sie liebte, auch Serandoron. Warum Lúthien aber weg wollte, ist nicht genau geklärt (auch ihren Eltern hat sie nichts erzählt), es geht aber das Gerücht, dass sie einer unglücklichen Liebe wegen die Stadt verließ und zu ihrem Bruder nach Minas Tirith ging. Und hier schließt sich nun der Kreis... <<< Zurück zur Übersicht |
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