~*Leben in Minas Tirith*~


Hier möchten wir euch das Leben allgemein in Minas Tirith näher bringen.

Minas Tirith - Minas Anor, oder auch die Weiße Stadt genannt, ist die Hauptstadt des Königreichs Anor, die Sommerresidenz des Königs und allein schon optisch einzigartig. Jeder Bewohner Minas Tiriths kann schon etwas stolz auf "seine" Stadt sein.

Jahr:

Wir spielen im Jahre 132 des Vierten Zeitalters der Sonne.

Leben in Mittelerde


Denkt immer daran, ihr lebt in Mittelerde. Es gibt kein Fast Food, kein Eis, keine Kühlschränke, keinen Elektroherd, Fensterscheiben sind teure Angelegenheiten, keine Cocktails und nein, es gibt auch keine Powidltascherl *g*
Minas Tirith ist eine Handelsstadt, es mangelt nicht an Essen, solang man es sich leisten kann. Denn Essen kann durchaus teuer sein, insbesonders, wenn es von anderen Ländern eingeführt wird. Auch gewürzte sind teuer, besonders Salz und Pfeffer, also sparsam würzen ;o) Das Essen ist in unseren heutigen Augen bestimmt "primitiv" und einfach, auch ziert man sich des Essens nicht, man isst was auf den Tisch kommt und man isst auch auf, denn Mittelerde ist alles andere als eine Weg-Werf-Gesellschaft, alles wird wiederverwendet, Abfall gibt es kaum, wenn ist er abbaubar - wie Lebensmittelreste die man wirklich nicht essen kann - oder man kann es für anderes gebrauchen.

Das Licht in Mittelerde kommt auch nicht aus der Steckdose, sondern von Kerzen, Öllampen und Kaminen. Jeder Haushalt hat mindestens einen Kamin, denn es ist die einzige Möglichkeit zu heizen. Bei ärmeren Leuten dienen auch Feuerstellen zum heizen.

Auch wenn Minas Tirith groß ist und nicht jeder, jeden kennt, so werden sich dennoch Gemeinschaften bilden, zum Beispiel wenn man in einem Viertel oder in einer Strasse wohnt. Man ist teilweise voneinander abhängig, man kann nicht einfach ins Hotel gehen, wenn es in der Wohnung gebrannt hat. Anonymität, dass man nicht weiß wer neben einem wohnt, gibt es nicht.

Fortbewegen tut man sich zu Fuß oder mit dem Pferd, jedoch ist laufen mehr verbreitet in einer Stadt die man kaum verlassen muss. Auch gibt es Wagen, doch diese werden zum Befördern von Lasten gebraucht.

Wohnen:


Die Häuser in Minas Tirith sind architktonisch ihrer Zeit weit vorraus, viele Häuser haben Türme und große Balkone. Die Wände sind hoch. Die Häuser sind aus Steinen gebaut, die meistens sind aus hellem Stein gebaut. Viele Häuser sind an den Hängen erbaut worden und reichen bis tief bzw. hoch in den Fels hinein. Es gibt keine üblichen Keller, da man bei Kellern ja eigentlich davon ausgeht, dass sie unterhalb des Erdbodens sind, was aber in Minas Tirith nur bei den Häusern im ersten Ring zutrifft. Viele Häuser gehen über mehrere Stockwerke, manche haben auch ein Katakomben ähnlich Geflecht an Gängen, die hinab oder hinauf führen, je nachdem ob man an der Mauer oder am Hang wohnt. Alle Häuser haben Feuerstellen und Kamine, auch wenn es in Minas Tirith nicht so kalt wird, wie zum Beispiel in Gondor, so kann der Winter manchmal doch ganz schon kalt werden.

Hygiene in Mittelerde


Aus dem Mittelalter ist bekannt das große Städte mit vielen Einwohnern Brennpunkte für Seuchen und Krankheiten sind, wenn die Hygieneverhältnisse zu schlimm werden. In Minas Tirith ist das nicht anders. Doch wird bei uns in Mittelerde die Stoffwechselendprodukte nicht auf die Strasse geschmissen, sondern in das Abwassersystem eingeführt.
Toiletten gibt es keine, wer mal "muss", macht sein Geschäft in einen Nachttopf.
Es gibt kein fließendes Wasser, Wasser kommt aus dem Brunnen, sowohl Trinkwasser, als auch Wasser mit dem man gedenkt sich zu waschen.
Waschzuber (die Vorreiter der Badewanne) sind teuer und kein Standart, bedenkt, wer warm baden will muss das Wasser zuerst über der Feuerstelle erhitzen und es dann zum Zuber tragen, meistens wird nicht all zu heiß gebadet, denn der Arbeitsaufwand ist einfach zu groß. Wer keinen Zuber hat kann auch in das Badehaus gehen.

Es gibt kein Shampoo, keine Spülungen, natürlich gibt es Kräutermischungen, die den Haaren und dem Körper gut tun, jedoch sind diese teuer und werden auf keinen Fall jeden Tag verwendet. Es gibt eben so wenig Parfüm, es gibt Duftwasser, jedoch ist dessen Duftnote bei Weitem milder.

Bildung


Auch wenn Minas Tirith an sich eine reiche Stadt ist, heißt das noch lange nicht, dass sich jeder Bildung leisten kann. Die wenigsten bekommen die Möglichkeit die Schule zu besuchen, wenn jemand schreiben und lesen lernt, dann von Familienangehörigen oder Nachbarn, die weniger Geld kosten als die Schule.
Es ist nichts unnormales oder schlimmes in Mittelerde, wenn man nicht lesen, rechnen oder schreiben kann ;o)

Sprachen: Kaum ein Gondorer wird mehr Sprachen sprechen als Westron, allein schon, weil es nicht nötig ist, denn die meisten Menschen verlassen ihr Heimatland nicht oder ihre Heimatstadt. Abgesehen davon hüten andere Völker ihre Sprache gut, kaum einer weiß um die Sprache der Rohirrim, noch weniger um die Sprache der Zwerge. Nur wer Dunédain ist, hat dadurch nicht die Berechtigung Sindarin oder gar Quenya zu sprechen. Sicher wird man hier und da mal Wörter aufgeschnappt haben, jedoch kaum genug umein Verständnis der Sprache zu haben. Auch bekommt man so was nicht von Angehörigen dieses Volkes beigebracht, man kann noch so gut mit einem Zwerg befreundet sein, ihre Sprache hüten sie besser als ihren Kopf.
Global betrachtet ist Westron die Sprache mit der sich fast alle Völker verständigen, die Rohirrim sprechen Westron und auch die Zwerge, Hobbits und teilweise auch die Haradrim. Westron ist sozusagen das Englisch von Mittelerde.

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