~*Leanhy*~

Volk: Rohirrim

Geburtsjahr: 405 D.Z.

Herkunft: Eras

Information:


Aussehen des Chars :

Leanhy ist mit einer Größe von eins-siebzig von schlanker Statur.
Ihr dunkelbraunes Haar, welches ihr über die Schultern fällt, untermalt ihre großen braunen Augen, die Freundlichkeit und Ruhe ausstrahlen. Ihr Körper ist meist in Kleidern gehüllt, welche freundliche Farben besitzen. Am liebsten mag sie orange. An den Füssen trägt sie leichtes Fusswerk. Im Sommer aber liebt sie es barfüssig durch die Natur zu streifen. Der Klang ihrer Stimme ist ruhig und ausgeglichen.

Charaktereigenschaften (Persönlichkeit):

Leanhy ist von ruhiger Natur, wirkt stets ausgeglichen und bedacht.
Bevor sie handelt durchdenkt sie Situationen erst einmal analytisch. Auf andere wirkt sie fröhlich und zufrieden.

Das war nicht immer so, als Kind war sie des Öfteren mit Situationen konfrontiert, denen sie nicht gewachsen war, was nicht heißt das es ihr als Kind nicht auch gut ging.
Heute aber lebt sie mit ihrem Mann Cenwe zufrieden in Minas. Hier fand sie ihre Balance wieder. So wirkt sie heute eigentlich durch nichts so schnell verunsichert.
Wenn sie will, kann sie einem aber auch die Meinung sagen, doch dies stets in ruhigen Worten.

Welche Fähigkeiten besitzt Dein Char?

Leanhys Fähigkeiten liegen darin die Gefühle anderer Menschen sensibel wahrzunehmen und Situationen von meheren Blickwinkeln aus zu betrachten. Von ihrer Mutter Elena lernte sie früh das Korbflechten. Mit viel Motivation ging sie an das Lernen und genoss die Zweisamkeit mit ihrer Mutter. So kann sie heute Käsekörbe, Hopfenpflückerkörbe, Erntekörbe, Bootskörbe für Milchprodukte, Scheffelkörbe, Geflügelkörbe und Eierkörbe flechten.

Das Kindermädchen aus ihren Kindheitstagen bewanderte sie im Schreiben und Lesen, so dass sie heute auch leichte Lese und Rechenaufgaben lösen kann.

Zuneigungen und Abneigungen Deines Chars:

Sie hat eine Abneigung gegen alkoholisierte Männer, was daher rührt, das sie als Kind so manches Mal den Vater als unliebsam und Streitlustig in einem solchen Zustand erlebte. Auch ist sie nicht gewillt sich von jemanden einengen zu lassen, so hat es lange gedauert bis sie sich auf ihren heutigen Mann Cenwe einlies. Mit zunehmendem Vertrauen, das auch er ihre Freiheit tolerierte, fanden sie zueinander.
Weiterhin hat sie eine Abneigung gegen Ungerechtigkeiten und Menschen die auf den Gefühlen anderer herumtrampeln.

Was fürchtet Dein Char am meisten? Was respektiert er am meisten?

Sie fürchtet sich davor, sich vollständig an jemanden zu binden, sich auf jemanden vollkommen einzulassen und zu Vertrauen, denn ihre Angst liegt im verlassen werden, was sie jedoch niemals jemanden gegenüber äußert. Sie will ihr Gegenüber nicht einengen, deren Freiheit weiß sie zu respektieren.
So fürchtet sie weiterhin Kriege und Trunkenbolde die sich nicht mehr unter Kontrolle haben.

Lebenslauf des Chars:

Leanhy wurde zur Winterzeit in einem kleinen Dorf Eras in der West Emnet Rohans des Nachts zur Welt gebracht.
Ihre Kindheit schien anfangs unter einem guten Stern zu stehen, auch wenn sie in ärmlichen Verhältnissen aufwuchs.
So wusste sie um die Liebe ihrer Mutter und die ihres Vaters.
Am meisten aber liebte sie es mit ihrem älteren Bruder, Faron zu spielen. Heute sind es nur noch vereinzelte Bilder, gepaart mit erhellten Gefühlen, an jene sie sich erinnern kann. Bei ihm fühlte sie sich stets sicher und geborgen und des Öfteren kam es auch vor, dass er ihre Schuld auf sich lud, um sie vor den strafenden Worten des Vaters zu schützen. Sie wollte alles können, was der große Bruder konnte und sah zu ihm auf.
Das Licht der Sonne tanzte in ihren Herzen, bis der plötzliche Wandel des Vaters sie in unsichere Sphären des Lebens führte. Er fing an zu trinken, wurde launig, schnell fahrig und zornig gegenüber ihnen. Auch das Verhältnis, welches er zur Mutter pflegte kühlte stetig ab.

Leanhy kann sich noch genau an das Gefühl erinnern, als Faron eines Tages nicht mehr heimkehrte und sich Tränen der Einsamkeit in ihr auftaten. Die Familie, so wie sie sich erinnert wusste sich einfach keinen Rat. Er war nirgends auffindbar. Sie zog sich zurück und auch ihre Mutter schien schwach und verändert.
Erst viele Winter später konnte sie den Lauf der Dinge akzeptieren und wieder etwas Ruhe in sich finden.

So kompensierte sie die fehlende Liebe mit der Verantwortung für ihren jüngsten Bruder Thoral, denn Eothain, der mittlere Bruder, lebte dann und wann beim Onkel in Meedy Weedow. Ab und zu kam er aber jedoch auch nach Hause und brachte der Familie etwas Essbares, oder Kleidung mit. Er bekomme vom Onkel eine gute Ausbildung, versicherte ihr ihre Mutter.
Schließlich müsse der Vater seiner vielen Arbeit nachgehen um sie alle versorgen zu können.
Leanhy lernte so früh auf sich selbst gestellt zu sein. Um allem zu entfliehen zog es sie stets nach draußen in die Natur, wo sie ihren Träumen von einem eigenständigen und glücklichen Leben nachhing. Als auch Eothain sie dann für immer verlies, jedoch nicht ohne einen Brief, der sie in Sicherheit wog, das es ihm gut gehen wird, wo auch immer er in Zukunft sein wird, wäre auch sie gern fort gegangen, doch sie fürchtete um das Wohl ihrer Mutter, wirkte sie doch so allein und schwach. Thoral war inzwischen beim Vater in der Schmiedekunst untergekommen.
So erinnert sich Leanhy an Momente der Zweisamkeit mit ihrer Mutter, in denen sie alle Sorgen vergaßen und einander wie vertraute Freundinnen sprachen.

Mit dem Aufschwung von Vaters Erfolg in der Arbeit, löste sich auch zunehmend die Anspannung in der Familie. Es schien als würde der Vater wieder zu etwas Ruhe in sich gefunden haben. So kam es zu einer sachten Annäherung zwischen Mutter und Vater, so dass sie wenigstens wieder ein paar Worte miteinander wechselten. Alles in allem begann sich seltsamerweise wieder etwas zu entspannen.
Leanhy kam ab von Verantwortung für die Mutter, durch ihren heutigen Mann Cenwe. Dieser führte sie auf neue Pfade des Lebens...und brachte sie mit 19 Jahren nach Minas Anor, wo sie heute zufrieden leben.



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