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Herkunft: Bauernhof nordöstlich von Dol Amroth Alter: 17 Jahre Aussehen des Chars : Khin ist ungefähr 1,65m groß und durch die Arbeit auf dem Hof ihrer Eltern hat sie ein gesundes Äußeres. Man kann sie nicht auffallend schön nennen, doch in dem flachen Gesicht, das durch sehr helles, schulterlanges Haar umrahmt wird und in dem ebenso helle, blaugraue Augen leuchten, liegt doch ein gewisser Reiz. Khin ist fast einen Ebenbild ihrer Mutter in früheren Jahren und hat neben Namen, Haar und Augen auch die helle Hautfarbe von ihr geerbt, die selbst nach jahrelanger Arbeit im Freien kaum einen Braunschimmer annimmt, sondern sich unter Sonne nur rötet, ohne eine einzige Sommersprosse hervorzubringen. Weil sie so empfindlich ist, zieht Khin bei längeren Aufenthalten im Freien deshalb lieber ihren leichten Baumwollumhang mit der Kapuze über. Ihr Kleidungsstil ist auch sonst einfach; sie trägt einfache Kleider aus grobem Stoff, in unempfindlichen Farben, meist braun. Bei der Arbeit bindet sich Khin das Haar zusammen, damit es sie nicht behindert. Die junge Frau ist in einfachen Verhältnissen aufgewachsen, in denen das Praktische dem Schönen immer vorgezogen wurde. Charaktereigenschaften (Persönlichkeit): Die Persönlichkeit Khins ist für ihr junges Alter schon ungewöhnlich gefestigt. Sie hat einen ausgeglichenen, ruhigen Charakter, der nicht viel Aufregung braucht, um unterhalten zu werden. Sie steht nicht gern im Mittelpunkt, nimmt dies jedoch lieber auf sich, als Menschen zu folgen, mit denen sie in ihrer Überzeugung nicht übereinstimmt. Ihre Zurückhaltung kann oft auch als Scheu gedeutet werden, doch lernt man sie kennen, merkt man schnell, wie lebenslustig und manchmal auch frech die junge Frau ist. Sie ist grundsätzlich freundlich, doch hat sie jemanden erst liebgewonnen kann sie richtig herzlich werden und steht zu demjenigen bis zuletzt. Doch soll es zu einem solchen Vertrauen kommen, muss die Beziehung von Grund auf ehrlich sein. Ein weniger liebenswerter Charakterzug Khins besteht in ihrer Unnachgiebigkeit; wenn sie sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hat, verfolgt sie es und nimmt alle Konsequenzen auf sich. Zudem vertraut sie sich von selbst kaum jemandem an, der nicht zur Familie gehört. So ist es schwer für Außenstehende, ihr Inneres zu verfolgen und in fremder Umgebung kann es Khin sehr einsam machen. Für einen Menschenfreund wie sie ist dies besonders schwer. Lebenslauf des Chars: Khins Mutter ist eine Lossadan, ein Nordmensch, die fern von der Heimat im Hafen von Dol Amroth ihren zukünftigen Ehemann Belgar kennen lernte. Sie verliebten sich trotz aller Unterschiede und Schwierigkeiten Hals über Kopf und noch während des Ringkrieges flüchteten sie aus der Stadt. Trotz aller Mühe verging das junge Glück auf dem Hof, den sie aufbauten, jedoch recht schnell, Khin wurde in der Fremde nie wirklich glücklich. Zu fremd waren ihr Kultur, Sitten und Land, als dass sie sich hätte anpassen können. Sie gebar Belgar vier Töchter, ein Segen in ihrer eigenen Heimat, in der Fremde jedoch unzureichend. So zog sie sich immer mehr in sich zurück und als ihre Kinder erwachsen wurden, sprach sie kaum mehr, sang nur noch ab und zu in ihrer Sprache alte Lieder, voller Heimweh. Die Töchter wurden in folgender Reihenfolge geboren: Riven (Jahr 02 VZ), Elviel (Jahr 04 VZ), Alehn (Jahr 07 VZ) und Khin (Jahr 13 VZ). Khin wuchs als das Nesthäkchen auf und sah an ihrer Mutter und ihren Schwestern, wie nach und nach Männer deren Leben zerstörten. Es muss der Geist der Lossoth sein, der in Khin am ausgeprägtesten von allen Kindern lebt. In ihrer Kindheit hörte sie oft die Geschichten ihrer Mutter und lernte von ihr auch ein wenig die Sprache der Nordmenschen. Auch Khins Schwestern wurden nicht glücklich und all diese Beispiele haben Khin früh davon überzeugt, ihr Leben ohne einen Mann verbringen zu wollen und müssen, wenn sie glücklich werden will. Zwar gab sich ihr Vater immer alle Mühe, doch er kann der Mutter die Heimat nicht ersetzen, oder seine Enttäuschung verbergen, keinen einzigen Sohn zu haben, auch wenn er seine Töchter liebt. Auf die letzte Schwangerschaft seiner Frau, die unerwartet kam, setzte er besondere Hoffnungen, doch nach der vierten Enttäuschung gab er ganz auf und widmete sich nur noch dem Hof. Dieser Hof ist für die Familie sehr wichtig. Die Tiere und das Land ernähren sie und in guten Jahren können die Aldans so viel erwirtschaften, dass sie etwas zurücklegen können. Khins Kindheit hier war glücklich. Ihre Mutter und Schwestern verwöhnten sie und sie hatte viel Freiheit; natürlich musste sie auch bei der Arbeit helfen, wie es auf einem Hof dazugehört. Doch Khin hat gerne etwas zu tun und fühlt sich nützlich, sie liebt die Natur und Tiere und ist geschickt im Umgang mit ihnen. Mit 17 Jahren konnte Khin nicht länger daheim bleiben. Sie war sich sicher, niemals heiraten zu wollen, doch sobald sie von einem eigenen Hof sprach, den sie allein bewirtschaften wollte, wurde die Stimme ihres Vaters hart und sein Blick spiegelte Enttäuschung wieder. Khin konnte es nicht ertragen, ihn unglücklich zu machen und vor all den Nachbarn bloßzustellen. Ihre Schwestern und die Mutter wusste von ihren Absichten und verabschiedeten sie nachts unter Tränen. Mit nur wenig Geld und keinem genauen Ziel, aber mit ihren Segen und Gebeten, ging sie fort um ihren eigenen Weg zu finden. <<< Zurück zur Übersicht |
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