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Volk:Mensch/GondorianerGeburtsjahr: 405 D.Z. Herkunft: Minas Tirith Beruf: Leiterin des Gesamtwarenladens Aussehen des Chars : Mit einer Größe von nicht ganz 1,80 Meter gehört Kendall nicht gerade zu den kleinen Frauen. Einen Großteil der Größe machen ihre langen, schlanken Beine aus, die kein Ende zu nehmen scheinen. Kein Gramm an ihr ist zuviel und ihr schlanker Körperbau lässt sie meist schwach und zierlich aussehen, doch sind ihre Muskeln harte Arbeit gewohnt. Blondes Haar reicht ihr bis über die Schultern und umrandet in sanften Locken ihr hübsches Gesicht, dessen Mittelpunkt ihre Augen bilden, die schokoladenbraun und von unglaublicher Intensität sind. Umgeben von feingeschwungenen Augenbrauen sind sie der Spiegel zu ihren Gefühlen und ihrem Wesen. Ihre Haut ist ebenmäßig und weißt nicht den kleinsten Makel auf, obwohl sie sich nie wirklich darum gekümmert. Eine süße Stupsnase, die sie gern oft unbewusst kraust, und ein keckes Lippenpaar, das sich gerne zu einem Grinsen oder Lachen verzieht, vervollständigen das Bild. Entgegen der für Frauen entsprechenden Mode trägt sie gerne Hosen aus weichem Leder, die ihr in jeder Hinsicht praktischer erscheinen, als jedes Kleid oder jeder Rock. Auch bevorzugt sie angenehmes Leinen als Oberteile, meist Männersachen, die sie selbst abgeändert hat, so dass sie nicht nur praktisch sind, sondern auch gleichzeitig wunderbar ihre Figur zum Vorschein bringen. Vervollständigt wird ihr eigenartiger Kleidungsstil durch bequeme Stiefel, die schon bessere Zeiten gesehen habe, aber sehr gut gepflegt sind, wie all ihre Sachen. Schuhe mit Absätzen empfindet sie als äußerst unbequem, ebenso Korsagen und andere Kleidungsstücke, die nur ein Mann erfunden habe konnte, um Frauen zu quälen. Charaktereigenschaften (Persönlichkeit): Kendall ist der Inbegriff der Redewendung: Harte Schale, weicher Kern! Nach außen hin gibt sie sich meist voller Selbstbewusstsein, als könne ihr nichts und niemand etwas anhaben. Doch in Wirklichkeit ist sie leicht verletzbar, was sie aber eisern versucht zu verbergen, denn verletzt zu werden passiert einfach zu schnell, wenn man nicht aufpasst. Sie ist meistens höflich und freundlich, doch misstraut sie jedem automatisch und verschenkt nur äußerst selten ihr Vertrauen, denn die meisten, sehen nur ihr Äußeres. Für die Männer scheint nur das Äußere wichtig zu sein, was sie durch ihre Erfahrung bestätigt sieht. Keiner sieht bei ihr mal tiefer, was sie einerseits begrüßt, andererseits wünscht sie sich aber auch, dass sie mal jemand verstehen würde. Ihr Schweigen wird oft als Arroganz eingestuft, wobei es eigentlich genau das Gegenteil, nämlich pure Unsicherheit ist. Doch wenn sie einmal zu jemandem Vertrauen gefasst hat, kann man sich hundertprozentig auf sie verlassen. Trotz ihres mangelnden Selbstbewusstseins weiß sie genau, was sie will und ist bereit, fast alles auf sich zu nehmen, um es zu erreichen. Sie lacht gerne, wenn auch selten. Selbstbeherrschung ist für eine Notwendigkeit, die sie vor allzu großem Schaden schützen soll. Wenn sie alleine ist oder sich unbeobachtet fühlt, kann man ihr ihre Gefühle ansehen, die sie sonst mit Hilfe der eben genannten Selbstbeherrschung verbirgt. Sie liebt ihren Kater, der auf den Namen Galahad hört und den sie als ihren einzigen Freund ansieht, über alles. Er ist ihr Ersatz für eine Familie. Tief in ihrem Inneren wünscht sie sich Freunde und einen Mann, die sie genauso nehmen, wie sie ist. Doch diesen Traum hat sie schon vor einiger Zeit abgeschrieben. Sie ist eine intelligente junge Frau, die sowohl lesen und schreiben als auch rechnen kann, was eigentlich recht ungewöhnlich ist, doch versucht sie das weitestgehend zu verstecken. Eigentlich ist sie eine sehr stolze Person, doch hat sie lernen müssen, dass Stolz einen im Leben nicht wie bringt. Alles in allem ist sie eine äußerst gegensätzliche Frau. Welche Verhaltensweisen hat dein Char: Wie schon in der Charakterisierung geschrieben, ist sie ein sehr misstrauischer Mensch, was allerdings auf Erfahrung beruht. Sie gibt ihre Gefühle ungern preis, aus Angst davor verletzt zu werden, was wieder auf Erfahrung beruht. Sie zieht sich lieber in sich selbst zurück und schottet sich von anderen ab, als Gefahr zu laufen, zu viel von sich zu offenbaren. Grundsätzlich geht sie davon aus, dass sie hinter jeder Tat und hinter jedem Tun anderer ihr gegenüber etwas verbirgt. Welche Fähigkeiten besitzt Dein Char? Kendall besitzt eine schnelle und gute Auffassungsgabe, die ihr erlaubt, sich schnell auf die verschiedensten Situationen, Personen und Anforderungen einzustellen. Ihre Kleider näht sie sich selbst, so dass sie ihren Ansprüchen und Vorstellungen genau entsprechen, was sie schon in frühen Jahren gelernt hat Wenn sie sich einmal in eine Sache verbissen hat, lässt sie nicht eher locker, bis diese Sache zu ihrer Zufriedenheit erfüllt ist. Ein besonderes Talent hat sie ihrer Meinung nach nicht. Zuneigungen und Abneigungen Deines Chars: Lügner, Schleimer und alle anderen Arten von Menschen, die alles tun würden und vor nichts zurückschrecken würden, um ihr Ziel zu erreichen, kann sie nicht ausstehen, was eigentlich verständlich ist, ebenso überhebliche und von sich völlig überzeugte Personen, deren Ego größer als die Stadt ist. Für sie ist Ehrlichkeit sehr wichtig, denn sie selbst hat mit dem Gegenteil schon genug Erfahrung gemacht. Sie hasst ihr mangelndes Selbstbewusstsein und die ständige Unsicherheit, die sie auf Schritt und tritt verfolgt. Sie mag einfühlsame Personen. Mögen ist vielleicht der falsche Ausdruck, eher begegnet sie ihnen mit einer anderen Art von Respekt. Was fürchtet Dein Char am meisten? Was respektiert er am meisten? Kendall hat Angst davor, sich anderen Menschen anzuvertrauen, da sie immer damit rechnet, bitter enttäuscht zu werden. Ihre aller größte Angst ist es, dass sich ihre Vergangenheit auf irgendeine Weise wiederholen könnte. Lebenslauf des Chars: Dain ab Kynan war ein guter Soldat, der Minas Tirith liebte. Sein Vater war in dem großen Krieg gefallen und seine Mutter hatte den Tod ihres Mannes nie verkraftet und war ihrem Mann nur ein Jahr später gefolgt. Dain konnte sich nicht beschweren. Er hatte ein gutes Leben bei ihnen genossen, denn seine Eltern waren wohlhabende Händler gewesen, und er hatte etwas Seltenes wie Liebe erfahren. Seine Eltern hatten ihn geliebt! Weshalb es auch verständlich war, dass er ihre beiden Tode innerhalb so kurzer zeit nur schwer verkraftete. In seiner Trauer traf er auf Elana, eine junge schöne Frau, die sein Leben verändern sollte. Sie rannte förmlich in ihn hinein, ihre Augen weit aufgerissen, einen betrunken Soldaten dicht auf ihren Fersen, dessen heruntergelassene Hosen ihn am Laufen hinderten. Es bedurfte nur weniger Augenblicke, um dem Soldaten klar zu machen, dass er die Finger von der Frau lassen sollte. Eines führte zum anderen und Elana und Dain wurden ein Paar, ohne den Bund der Ehe einzugehen. Etwa ein halbes Jahr nach dieser schicksalhaften Nacht, stellte Elana fest, dass sie schwanger war von Dain war. Sie schrie und tobte und weinte, denn sie wollte dieses Kind nicht, dass ihre schöne Figur ruinieren würde. Dain machte die bittere Erfahrung, dass er sich von ihrem Äußeren hatte täuschen lassen, denn alles was Elana wollte, war sein Geld. Doch selbst das war nicht mehr ausreichend da, denn sie hatte alles für sich selbst ausgegeben. Sie wollte das noch ungeborene Kind aus ihrem Körper entfernen lassen und nur seine Drohung, die er ohne zu zögern in die Tat umgesetzt hätte, sie zu töten, sollte sie versuchen, ihm sein Kind zu nehmen, verhinderte den Eingriff und zum ersten Mal lernte Elana wirklichen Zorn kennen. Sobald das Kind auf der Welt war, schnappte sich Elana den erst besten reichen Händler und verschwand für immer aus Dains Leben. Doch er hatte nicht da Gefühl, einen Verlust gemacht zu haben, im Gegenteil. Von dem Moment an, in dem er seine Tochter laut schreiend in den Armen gehalten hatte, verlor er sein Herz an sie. Er quittierte seinen Dienst als Soldat, da ihm dieser Beruf zu gefährlich war, seit er Kendall hatte. Aus allen Ecken und Winkeln suchte er seine Ersparnisse zusammen und kaufte den Gesamtwarenladen, der ehemals seinen Eltern gehört hatte, zurück und baute sich und seiner Tochter in Minas Tirith so ein neues Leben auf. Die Wohnung über dem Gesamtwarenladen, in der er schon als Kind gelebt hatte, war geräumig und war ideal um ein Geschäft zu führen und gleichzeitig in der Nähe seiner Kendall zu sein. Kurze Zeit später zog Raina, die Schwester seiner Mutter, zu ihm und half ihm, das Kind großzuziehen. Gemeinsam führten Raina und Dain den Gesamtwarenladen und Kendall wuchs in Liebe und Geborgenheit auf. Zwischen den dreien entstand ein inniges Band und Raina war für Kendall besser als jede Mutter es jemals hätte sein können. Von ihr lernte sie schon früh, was es hieß, einen Haushalt zu führen, Kleider zu nähen und zu kochen. Für all das hatte Kendall allerdings nicht viel übrig, viel spannender und interessanter war es bei ihrem Vater im Laden zu sein und ihn bei der Arbeit zu beobachten. Obwohl Raina die Ansicht vertrat, dass es gegen die Norm verstoße, lehrte Dain seine Tochter Lesen, Schreiben und Rechnen, was beiden Spaß machte, denn Kendalls Auffassungsgabe war sehr ausgeprägt. Vierzehn Jahre lebten sie glücklich und zufrieden unter einem Dach, Kendall war sowohl für Dain als auch für Raina ein Segen und Kendall liebte die beiden über alles. Sie half Raina, die mittlerweile schon ziemlich alt war, wo sie nur konnte und als sie Bettlägerig wurde, kümmerten sich Dain und vor allem Kendall mit hinreißender Aufopferung um sie, wie Raina es damals für sie getan hatte. Ein Jahr später war nicht mehr zu übersehen, dass Kendall eine außergewöhnliche Schönheit in sich beherbergte, was auch den Männern auffiel und Dain erhielt Angebote über Angebote für Eheschließungen. Doch Dain lehnte jedes noch so verlockende Angebot ab, obwohl sie Geld wirklich gebrauchen konnten, denn er wollte, dass seine Tochter aus Liebe heiratete und nicht des Geldes wegen. Kendall wusste von ihrer leiblichen Mutter, Dain hatte ihr es erzählt, als er der Meinung gewesen war, dass sie mit der Wahrheit leben konnte, so dass sie nachvollziehen konnte, warum ihr Vater das tat und sie liebte ihn umso mehr. Als Kendall sechzehn Jahre alt war, sollte sich ihr Leben für immer verändern. Sie war noch auf dem Markt Einkäufe erledigen, als sie den Rauch sah. Vor Schrecken und Angst ließ sie ihren Korb fallen und rannte, so schnell sie ihre Beine trugen, zum Laden ihres Vaters. Doch das Kleid, das sie trug, mit seiner Korsage und den hohen unbequemen Schuhen, ließ sie nicht schnell genug sein. Als sie an dem Laden ankam, war es bereits zu spät. Das Haus stand bereits lichterloh in Flammen, die Bewohner der Stadt versuchten das Feuer einzudämmen. Verzweifelt suchte Kendall in der Menschenmasse nach ihrem Vater und nach Raina, doch sie konnte keinen von beiden entdecken. Voller Angst taumelte sie auf das brennende Haus zu, Tränen verschleierten ihren Blick und Rauch füllte schnell ihre Lungen und ließen ihre Augen brennen. Sie schrie immer wieder nach Dain und Raina, während sie versuchte in das Haus zu gelangen. Starke Hände packten sie und zogen sie von dem Feuer fort, obwohl sie sich erbittert wehrte. Weinend sank sie an eine starke Schulter, als die Trauer sie überwältigte, dass sie ihren Vater und die Frau, die für sie ihre Mutter gewesen war, verlor. Der junge Mann hielt sie fest, trotz ihrer Tränen und ihrem verschmutzten Erscheinungsbild von ihrer Schönheit, die sich darunter verbarg, wie gebannt. Er nahm sie mit sich, betäubt wie sie war und kümmerte sich um sie. Brachte sie raus aus der Stadt, denn er war ein fahrender Händler, der von Stadt zu Stadt fuhr. Wochen nach dem Brandt lernte sie mit der Trauer zu leben und fasste Vertrauen zu dem Mann, der ihr geholfen und durch die schwere Zeit gebracht hatte. Doch schon bald lernte sie sein wahres Ich kennen. Er schlug und misshandelte sie, wenn er zuviel getrunken hatte. Geschockt, weil sie noch nie zuvor geschlagen worden war, ließ sie es zu und verlor ihr ganzes Selbstbewusstsein. Selbst als er sie über Jahre hinweg vergewaltigte und wie eine Hure verkaufte, fehlte ihr die Kraft, sich zu wehren. Wie durch ein Wunder wurde sie niemals schwanger. Als sie eines Morgens aufwachte, ihr Körper ein einziger Schmerz, denn er hatte am Abend zuvor wieder getrunken und sich an ihr vergriffen, sah sie ihn neben sich liegen, seine Augen leblos und offen, getrocknetes Blut an seinem Kopf und an dem Stein, den sie in ihrer Hand hielt. Sie schleppte sich zum Fluss, wusch und schrubbte sich, bis ihre Haut überall wund war und sie vor Schmerzen wimmerte. Seine Leiche schleifte sie an die Seite, durchsuchte den Wagen nach Wertgegenständen und Geld. Sie fand weiche Stiefel aus Leder, die ihr passten und eine Lederhose, die sie so abänderte, dass sie ihr passten. Auch an einem Hemd nähte sie. Nach zwei Tagen war sie fertig, schnappte sich das Geld, was sie gefunden hatte und das nicht gerade wenig war, denn er hatte gut an ihr verdient und zündete den Wagen an, nachdem sie die Leiche in den Wagen geschleppt hatte. Sie fühlte nichts bei alle dem. Keinen Hass, keine Freude, keine Genugtuung. Sie war völlig ausgehöhlt. Bekleidet mit den umgeänderten Sachen und dem Geld schwang sie sich auf das alte Pferd, das den Wagen gezogen hatte und ritt weg von dem Mann, den sie nie vergessen würde. Drei Jahre lang zog sie von Stadt zu Stadt, von Dorf zu Dorf. Arbeitete immer nur kurz dort gerade genug um zu leben. Ihre Fertigkeiten im Nähen und ihr guter Umgang mit Tieren machten es ihr leicht, Arbeit zu finden, denn sie war nicht wählerisch. Sie empfand sich selbst als eine Schande der Menschheit. In einem Dorf, an dessen Namen sie sich nicht mehr erinnern konnte, traf sie auf eine ältere Frau, die sie anstarrte, als sie ein Geist. Die Frau starrte vor Dreck und ihr Gesicht war von Verbitterung gezeichnet. Schreiend und tobend ging sie auf Kendall los. Ein alter Mann, ebenso vor Dreck starrend wie die Frau, eilte herbei und rief dabei immer den Namen Elana. Emotionslos studierte Kendall die Frau und unter all dem Dreck und der Verbitterung machte sie eine gewisse Ähnlichkeit aus. Ungerührt blickte sie dem Mann nach, der die Frau, die sie auf die Welt gebracht hatte, von ihr fort in eine vergammelte Hütte zog. Völlig abgestumpft zog Kendall weiter. An einem Fluss stieg sie von ihrem Pferd und setzte sich ans Ufer. Im Wasser sah sie ihr Spiegelbild. Sie sah Augen, die leblos blickte, ein Gesicht, das abweisend wirkte... und sie sah eine Ähnlichkeit zu der alten, verbitterten Elana. Und genau das war es, was sie aus ihrem Trancezustand befreite, in dem sie Jahre lang gelebt hatte. Sie wollte nicht so enden. Sie war 22 Jahre alt und hatte noch fast ein ganzes Leben vor sich. An diesem Tag fasste sie einen Entschluss. Sie kehrte nach Minas Tirith zurück. Wie der Zufall es will traf sie dort auf einen alten Freund ihres Vaters, Farell, als sie zu dem Haus ging, in dem sich der Laden ihres Vaters befunden hatte. Den Laden gab es immer noch, neu hergerichtet nach dem Brandt und geführt von Farell. Farell stammte aus einer Händlerfamilie und hatte Dain damals mit dem Erstehen des Gesamtwarenladens geholfen. Die Jahre waren nicht spurlos an ihm vorbeigegangen und sein Augenlicht ließ ihn bisweilen im Stich. Voller Freude nahm er Kendall bei sich auf und die ersten Tage und Nächte verbrachten sie mit reden. Kendall verriet nicht viel über ihr Leben seit dem Brandt, der sie zur Vollwaise gemacht hat und Farell spürte, dass ihr Leben seit dem alles andere als schön gewesen sein musste, allein schon, weil sie vor jeglichen Berührungen zurückschreckte. Über dem Laden befand sich eine Wohnung, die er eine Zeit lang zusammen mit Kendall bewohnte, die er immer weiter in der Führung einer Ladens unterrichtete und nach einer Weile legte er den Laden in ihre fähigen Hände, damit sie den Laden weiter für ihn führte. Auch die Wohnung überließ er ihr, da für ihn das Treppensteigen zu anstrengend wurde und er zog in eine Wohnung in der Sonnenstrasse, die er ohne Treppen erreichen konnte und die gleichzeitig nah an dem öffentlichen Badehaus war, damit er keinen weiten Weg dorthin hatte, denn weite Wege schaffte er kaum noch. Mit Freuden übernahm Kendall die Verantwortung für den Gesamtwarenladen und richtete sich die Wohnung nach ihren Wünschen ein, soweit es das Geld zuließ. Damit sie dort nicht völlig alleine lebte und zumindest ein wenig Gesellschaft hatte, denn sie lebte sehr in sich zurückgezogen, schenkte Farell ihr kurze Zeit später einen grauen Kater, mit zweifarbigen Augen, den sie Galahad nannte. Ihre Kleidung war bestand immer noch hauptsächlich aus bequemen Stiefeln, Hosen und Hemden. Ihre Haare glänzten wieder und auch ihre Augen hatten ihren stumpfen Blick verloren. Sie hatte angefangen wieder zu leben. Was könnten andere an deinem Char mögen oder nicht mögen? Zwar ist Kendall immer freundlich und höflich zu ihren Kunden, doch vor allem Männern gegenüber ist sie mehr als misstrauisch. Der Umgang mit Menschen fällt ihr nicht immer leicht und ihre misstrauische Art und Zurückgezogenheit stößt bei vielen auf Unverständnis, da niemand von ihrer Vergangenheit weiß. <<< Zurück zur Übersicht |
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