~*Folclaf*~

Volk:Mensch/Rohirrim

Herkunft: Rohan, Ostfold nahe Edoras

Alter: 25 Jahre

Information:


Aussehen des Chars :

Folclaf ist im besten Mannesalter von 26 Jahren, und seine einst jugendlichen Gesichtszüge, weichen langsam einem strengen Aussehen. Seine eher kurzen, leicht gewellten Haare die in seiner Kindheit und Jugend noch weißblond waren, sind in den Jahren einem hellen Braunton gewichen. Das bereits von einigen Falten durchzogene, leicht rundliche Gesicht und die eisgrauen Augen verleihen ihm ein strenges Aussehen. Manchmal wird das Gesicht unterhalb der scharfgeschnittenen Nase von einem nicht sehr gepflegt wirkenden Drei-Tage Bart bedeckt, meistens ist es jedoch glatt rasiert. Er ist mit seinen 1,80 Meter nicht unbedingt ein Riese, sein leicht stämmiger Körperbau und der muskulöse Oberkörper verleihen im jedoch trotzdem eine respekteinflössende Statur. Seine Kleidung ist schlicht und zweckmäßig und zeugt nicht von großem Reichtum. Die Schaftstiefel aus weichem Leder reichen ihm bis knapp unterhalb den Knien. Zwei seiner beinahe obligaten Kleidungstücke, sind eine Hose und ein weites Hemd aus grauen Leinen. Die Brust wird von einem festen Lederwams bedeckt, das bereits leicht abgewetzt wirkt. Sein einzig wertvolles Kleidungsstück ist ein dunkelroter Kapuzenmantel aus Samt der von einer kleinen Silberbrosche zusammengehalten wird. Seine Stimme ist tief und melodisch , nur wenn er wütend wird bekommt sie einen leicht kratzigen Unterton.

Welche Fähigkeiten besitzt Dein Char?

Die Grundkenntnisse des Kämpfens hat Folclaf von seinem Vater gelernt, die Feinheiten wurden ihm jedoch bei seiner Ausbildung in Edoras beigebracht. Am besten kann er wohl mit dem Schwert umgehen, obwohl er kein herausragender Kämpfer ist, wäre er im Kampf nicht allzu leicht zu überwinden. Lesen und schreiben sind nicht unbedingt seine Stärken, sein Vater hielt es nicht für nötig es ihm richtig beizubringen, auch spricht er nicht besonders viele Sprachen. Eigentlich nur die Sprache der Riddermark und das in den westlichen Ländern verbreitete Westron.

Lebenslauf des Chars:

Geboren wurde ich im Jahre 5 des 4. Zeitalters in einem kleinen Dorf nahe Edoras in der Ostfold geboren. Meine Mutter Irna gebar mich als letzen von drei Söhnen.
Mein Vater Brandhelm war ehemaliger Soldat im Heere König Eomers, er war ein gestrenger Herr, der mir nicht viel Zuneigung entgegenbrache, denn er verstand mich immer als unnötiges drittes Kind, das versorgt werden musste.
Doch als schließlich einige Jahre nach meiner Geburt meine beiden älteren Brüder vom Fieber davon gerafft wurden, war ich das letzte seiner Kinder. So viel seine Aufmerksamkeit auf mich, und nach dem er die Trauer über den Tod meiner Brüder überwunden hatte unterrichtete er mich in der Kunst des Schwertkampfes, in der er einst auch meine Brüder unterwies aus denen, er kühne Krieger Rohans formen wollte. Ich war damals für den Beruf eines Soldaten nicht geschaffen, denn ich war ein schwächlicher und kränklicher Junge und in Größe und Stärke meinen Altersgenossen weit unterlegen. Als Ausgleich zu dieser leidlichen Begebenheit, ließ mich mein Vater noch härter trainieren. Ich musste solange den Kampf mit Schwert und Speer üben, bis mich meine Glieder so sehr schmerzten das ich nicht mal mehr in der Lage war ein Schwert zu halten und völlig entkräftet zu Boden viel. Dies hat mich härter gemacht und meinen Körper gestählt, und desto besser ich kämpfen konnte und desto kräftiger ich wurde, desto mehr Zuneigung bracht mir mein Vater entgegen. Er ließ sich jedoch nichts anmerken und schlug mich noch immer wenn ich seinen Anweisungen nicht Folge leistete, aber irgendwie konnte ich es spüren.
Über meine Mutter kann ich euch nicht viel erzählen, sie war noch eine junge Frau von knapp 20 Lenzen, die sich aus Respekt und vielleicht auch Angst vor meinem Vater aus meiner Erziehung vollkommen heraushielt. Sie zog sich nach dem Tod meiner Brüder immer mehr zurück und ich bekam sie kaum noch zu Gesicht. So vergingen die Jahre meiner Kindheit und Jugend und ich wurde ein stattlicher jungen Mann. Als ich das 18te Lebensjahr vollendet hatte, ritt mein Vater mit mir nach Edoras, dort sollte ich in das Heer König Eomers eintreten, und ein guter Soldat Rohans werden. Wir waren insgesamt ein gutes Dutzend junger Männer die sich zum Waffendienst meldeten. Wir wurden dort unter die Obhut eines erfahrenen Kriegers mit Namen Merling gestellt, die ersten Arbeiten die wir unter ihm verrichten mussten, waren nicht unbedingt die Taten, die wir von den glorreichen Kriegern aus den alten Liedern kannten, denn wir mussten die königlichen Ställe reinigen. Dann wurde uns der richtige Umgang mit Pferden gezeigt, ich war damals nicht unbedingt ein brillanter Reiter, zwar konnte ich aufrecht im Sattel sitzen, doch waren mir einige meiner Kameraden um Weiten vorraus. Und erst viel später wurde uns der Umgang mit Waffen gezeigt, zuerst waren sie nur aus Holz, doch wie ich erfahren musste, können auch hölzerne Waffen sehr schmerzvoll sein. Ich konnte schon recht gut mit dem Schert umgehen, und machte dadurch meine leichten Defizite im Reiten wieder wett. Ich war ein verbissener Kämpfer und schlug oft noch auf meinen Gegner ein als dieser schon am Boden lag. Als mich Merling eines Tages dabei erwischte, packte er mich an der Schulter und schlug mir mit dem Handrücken ins Gesicht, wütend schrie er mich an, das nur Mörder und ehrlose Hunde , sich dazu herablassen auf am Bodenliegende einzuschlagen.
Und so vergingen die Monate und Jahre meiner Ausbildung, und als sie beendet war, wurde ich ein Krieger Rohans, und trug mit stolzem Gebaren Schwert, Schild und Helm. So ritt ich zurück zum Hof meines Vaters, und voller entsetzen erfuhr ich dort das meine Mutter einer schweren Krankheit erlegen war. Aus lauter Wut und Trauer machte ich meinen Vater dafür verantwortlich und verfluchte den Tag an dem ich ihn das erste mal gesehen hatte. Ich kam wieder nach Edoras und trat dort meinen Dienst in der Stadtwache an. Die Abende verbrachte ich in diversen Kneipen und trank viel billigen Wein, um meinen Kummer darin zu ertränken. Eines Tages lauschte ich dem Gespräche eines gondorischen Händlers und eines Einheimischen, sie sprachen von Minas Tirith, der Mundburg, der weißen Stadt, der legendären Stadt der Könige von Gondor. In den Liedern meiner Heimat wurde diese Stadt immer wieder im Zusammenhang mit Theodens Tod in der Schlacht am Pelennor besungen.
Irgendwie übte diese Stadt einen geheimnisvollen Bann auf mich aus, und so beschloss ich mein Pferd zu satteln und dort hinzureiten.
Nach langer Reise kam ich endlich an den Rand des Pelennors und konnte von weitem die mächtigen weißen Türme erblicken. Ehrfürchtig ritt ich an den mit Gras bewachsenen Gräbern der Helden der Riddermark und ihres mächtigen Herrn Theoden vorbei, die hier im Kampf gegen die dunklen Heerscharen gefallen waren.

<<< Zurück zur Übersicht