~*Éroldrimm*~

Volk:Mensch/Rohirrim

Herkunft: Westfold, Siedlung nahe Edoras

Alter: 24 Jahre

Information:


Aussehen des Chars :

Éroldrimm ist mit seinen 1.85 m nicht gerade ein Riese, doch kann man ihn auch nicht allzu leicht übersehen. Er zählt 24 Winter und das harte Leben auf dem Hof seiner Eltern und auch später die Ausbildung zu einem Reiter Rohans haben seine Züge erhärten lassen. Wenn man ihm aber in die Augen schaut, vergeht diese Härte wieder, denn seine wunderschönen dunkelgrünen Augen strahlen eine Wärme und Großzügigkeit aus, wie sie selten geworden ist unter den Menschen Mittelerdes. Seine ruhige, angenehm melodische Stimme, ist gut anzuhören und sie verschafft ihm einen respektvollen Umgang mit Anderen. Doch hat Éroldrimm sein nahe liegendes Talent zum Singen noch nicht entdeckt. Die dunkelblonden Haare, die er immer offen trägt, fallen ihm in wirbelnden Wellen bis auf die Schultern. Auch sein Kinn zieren Haare, in Form eines kurz gehaltenen Bartes. Seinem Körper sieht man auf den ersten Blick an, dass er großen körperlichen Anstrengungen durchaus gewachsen ist. Weder der Vater, der ihn täglich zu den schwersten anfallenden Arbeiten auf dem Hof gezwungen hatte und wenn er sich weigerte ihn mir Schlägen dazu getrieben hatte, noch die Ausbildung zum Soldaten in Edoras, haben ihn geschont. Der Tagesplan war streng und bestand aus Schwertkampfübungen vom frühen Morgen bis Mittag und nach einem, sich anschließendem spärlichen Mittagsmahl folgten die Reitstunden bis zum frühen Abend. Éroldrimm kleidet sich sehr schlicht und geht eher nach dem Zweck, den die Kleidung für ihn erfüllen soll. So trägt er meistens ein weißgraues Leinenhemd, darüber ein langärmliges, dickes Lederwams, welches ihm bis zu den Knien geht. Es hält ihn zu nur Not warm, denn es ist von innen mit weichem grünem Samt überzogen, gleichzeitig dient es noch als leichte Rüstung vor Angriffen, denn es ist sehr stabil und widerstandsfähig gearbeitet. Es war ein Geschenk des Truppenführers von Edoras zum Abschluss seiner Ausbildung. und ist von innen mit weichem Samt überzogen. Gehalten wir es von einem breiten Gürtel, an dem sich ein Beutel für so allerlei Dinge, ein Langdolch und noch sein Schwert. Dieses ist das Schwert seiner Vorfahren. Es wurde von Vater zu Sohn immer weiter gereicht, bis es ihm zu seinem zehnten Lebensjahr übergeben wurde. Éroldrimm trägt wenn man an ihm hinab schaut ein Paar Reitstiefel, die ihm bis kurz unter die Knie gehen. Darüber trägt er einen Beinschutz aus starkem Leder. An seinem Unterarm trägt er einen ähnlichen ledernen Armschutz. Seine Erscheinung wird durch den dunkelgrünen Umhang abgerundet.

Charaktereigenschaften (Persönlichkeit):

Sein hartes Erscheinungsbild , täuscht über sein Inneres hinweg, denn Éroldrimms Natur ist weder von der eines verbissenen, nichts achtenden Kämpfers, noch der einer arroganten und überheblichen Art, die sein Äußeres vermuten lassen könnte. In Wirklichkeit ist er ein offener und lustiger Mensch, der auf Leute zugeht und sich gerne länger angeregt über etwas unterhält. Die Gutmütigkeit ist es die ihn auszeichnet, denn wenn er erstmal jemanden lieb gewonnen hat, dann wird er sich für diese Person einsetzen, sooft es eben geht. Er ist ein treuer Freund und steht mit Rat und Tat immer zur Verfügung. Seine Kindheit hat ihn gezeigt, dass es auch Situationen im Leben gibt, in denen es nicht immer gut verläuft und man nicht gleich alle Hoffnung verlieren sollte.

Welche Verhaltensweisen hat dein Char?

Wie viele der Rohirrim, denn es liegt in ihrer Natur, achtet Éroldrimm alles Lebende und begibt sich oft in die Wildnis. Seine große Liebe ist das Reiten und die zu seinem Hengst Rotar. Auch geht er gerne mal, wenn er in guter Begleitung ist, in die Taverne und leert einige Bierkrüge. Er sucht die nähe zu anderen Menschen, musste er doch ohne die Liebe seines Vaters zurecht kommen. Aber wenn Jemand sein offenes und gutmütiges Verhalten ausnutzt und er dahinter kommen sollte, dann Gnade dem der es versucht hat. Sein Zorn wird nicht länger ruhen bis er ihn durch rohe Gewalt dazu bringt, es nicht noch einmal versuchen zu können. Andererseits ist er sehr tolerant und respektiert jeden so wie er ist. Er kann es nämlich selber nicht leiden, wenn Leute zu ihm hinkommen und andauernd sagen was er besser machen könnte und wie er sich besser verhalten könnte. Kritik kann er, auch wenn er sich manchmal wünscht er könnte es, nicht immer so verarbeiten wie es sein sollte. Er nimmt vieles schnell zu persönlich.

Welche Fähigkeiten besitzt Dein Char?

Éroldrimm kann ausgesprochen gut reiten und er ist ein guter Schwertkämpfer. Den Schwertkampf hat er von seinem Vater erlernt, und nachdem dieser ihm nichts mehr beibringen konnte, musste er weiter alleine mit dem Schwert trainiert oder gegen gleich alte Kinder aus seinem Dorf gekämpft, doch nur mit stumpfen Klingen. Als er nach Edoras geschickt wurde, um dort Soldat des Königs Éomer zu werden, wurde er weiter im Schwertkampf unterwiesen. Auch das Reiten kam hinzu, in dem er sich aber um einiges geschickter anstellte als im Umgang mit dem Schwert. Doch das sind nicht alle seine Fähigkeiten. Von seiner Mutter hat er vieles über den Haushalt gelernt. Sie hat ihm das Kochen beigebracht und wie man, die immer wieder mal entstehenden, Löcher und Risse in der Kleidung zu flicken weis. Lesen kann er gerade so gut, dass er sich damit so eben zurecht findet und schreiben hat er gar nicht gelernt, da weder in der Erziehung durch die Eltern, noch später in der Ausbildung zum Soldaten wert darauf gelegt wurde. Das einzige was er schrieben kann ist sein Name.

Zuneigungen und Abneigungen Deines Chars:

Nun er hasst es, wie gesagt, wenn seine Groß- und Gutmütigkeit von anderen ausgenutzt wird und diese noch dazu Freunde sind, oder er glaubte sie als Freunde ansehen zu können. Sonst ist er für alles offen und seine größte Aufmerksamkeit gilt seinem Pferd, denn nichts ist einem Reiter der Riddermark wichtiger als sein Ross. Kämpfen, auch wenn er es gelernt hat, tut er es nur äußerst ungern, denn wurde er nur zum Soldat, weil sein Vater ihn dazu gezwungen hatte. Alle männlichen Mitglieder der Familie wurden zu Reitern Rohans ausgebildet und nie hatte es jemand gewagt sich gegen diese alte Tradition zu erheben. Éroldrimm wäre fast der erste gewesen, wusste er doch, dass seine Mutter es sich gewünscht hätte. Der Druck seines Vaters war größer gewesen und er hatte sich auch mit Schlägen gegen die Meinung seiner Frau behauptet. So ist Éroldrimm jede Art von Gewalt ein Gräuel Er wünscht sich so behandelt zu werden, wie er selbst andere behandelt, fair und freundlich, immer ein Lächeln für sein Gegenüber bereithaltend.

Was fürchtet Dein Char am meisten? Was respektiert er am meisten?

Er respektiert die, die sich friedlich verhalten und nicht zum übertriebenen Hang der Selbstdarstellung neigen. Nicht das man es falsch verstehen könnte, hat er doch nichts gegen ein gesundes Selbstvertrauen, denn das hält er für ausgesprochen wichtig. Die größte Furcht ist es seine Mutter, die immer das gute im Menschen gesehen hat, zu verlieren und alleine mit seinem Vater auskommen zu müssen. Auch würde er schwerlich darüber hinwegkommen, sich von seinen treuen Hengst Rotar trennen zu müssen.

Lebenslauf des Chars:

Éroldrimm ist in einer kleinen Siedlung der Westfold, nahe der Königsstadt Edoras aufgewachsen, als Sohn eines ehemaligen Reiters Théodens. Er war das einzige Kind seiner Eltern, denn durch die heftigen Schläge die seine Mutter von seinem Vater hinnehmen musste, brachte sie keine weitern lebenden Kinder mehr zur Welt. Sein Vater, Rodrimm war sein Name, war unter den Reitern Rohans, die in der Schlacht um die Mundburg auf den Pelennor Feldern, Gondor zur Hilfe kam. Er war ein Krieger mit Leib und Seele, doch nachdem er von einem vergifteten Orkpfeil schwer verletzt wurde, war es für ihn vorbei mit dem Kriegerdasein. Er litt wochenlang unter starkem Fieber und als er sich schließlich erholte, war er zu schwach um wieder in den Dienste des neuen Königs einzutreten. Auch litt er unter dem Verlust seines geliebten Königs Théoden. Es war ein harter Schlag für ihn, mit dem er immer noch nicht zurecht kommt. Nun, im Sinne der Tradition seiner Familie, wollte er aus dem einzigen Sohn, den seine Frau Iwendra ihm gebar, einen tüchtigen Recken machen. Doch dies ging gegen ihre Vorstellungen und dem Sohn war es auch zuwider, dass er jeden Tag früh morgens, nach draußen musste, in die Kälte, um Holz zu hacken, oder andere harten körperlichen Arbeiten zu erledigen. Éroldrimm musste viel arbeiten und Schläge waren die Mittel die ihn da zu brachten. Mit der Zeit entwickelte sein Körper eine Art Schutz gegen die Schläge, doch was blieb waren Narben. Als er zu seinem zehntem Lebensjahr das Schwert bekam, in diesem Alter waren andere Kinder die er kannte noch dabei Kinderspiele zu spielen und die üblichen Streiche auszuhecken, da musste er mit dem Schwerttraining beginnen. Anfangs war das Schwert nur ein bisschen kleiner als er selbst und es war viel zu schwer. Aber sein Vater, der eiserne Willen seiner selbst und der Gedanke daran, das es irgendwann vorbei sei, trieben ihn immer weiter dazu an, die endlosen Torturen durch zu stehen. Was ihm half darüber hinwegzukommen war, dass er mit seiner Mutter unzertrennlich verbunden war, denn sie beide schöpften aus ihrem Zusammenhalt immer wieder neue Kraft und Energie, den schlimmen Misshandlungen durch Rodrimm, standzuhalten. In den wenigen Stunden am Tag die er mit ihr verbrachte, lehrte sie ihm viel über den Umgang mit Menschen und das der seines Vater der falsche sein. Sie gab ihm zu verstehen, dass er alles Lebende zu respektieren und zu achten habe, egal ob Tier oder Mensch. Iwendra war seine eigentliche Lehrerin und ohne sie wäre Éroldrimm von seinem Vater gehorsam geprügelt und sein eigener Wille gebrochen worden. Als nun sein Vater ihm nichts mehr beibringen konnte und auch das Wissen seiner Mutter erschöpft war, schickte dieser ihn fort nach Edoras, um dort dem Heer Rohans beizutreten. Es waren einige harte Jahre die er in der Stadt des Königs verbringen musste doch hat er viel über sich selbst und über den Umgang mit dem Schwert gelernt. Einerseits war er froh, endlich dem Zorn seines Vaters entkommen zu sein, jedoch plagte ihn ein furchtbar schlechtes Gewissen seine Mutter diesem unberechenbaren Menschen ausgeliefert zu haben. Ablenkung fand er nur im Reiten, denn dann, wenn er auf Rotar über die weite Ebene Westfolds hinweg flog, dann spürte er, was Freiheit bedeutete. Er hatte sich das Tier von seinem eigenen bitter gesparten und durch harte Arbeit zusammen gesammelten Geld gekauft. , Während dieser Jahre entstand zwischen ihm und dem Tier eine immer größer werdende Verbindung, bis sie fast ein Wesen waren. Endlich war er bereit und wurde von Éomer zum Reiter der Riddermark, zu einem Eorlinga, ernannt. Eigentlich hätte er sich am liebsten von seiner Familie abgewendet, doch hielt ihn die Liebe zu seiner Mutter davon zurück und erkehrte Heim, zu seinen Eltern. Stolz wurde er von seinem Vater empfangen, als dieser das weiße Pferd auf Éroldrimms grünem Schild erkannte. Aber er wurde nur von seinem Vater begrüßt. Seine Mutter hatte es endlich geschafft, sich von ihm abzuwenden und war geflohen, zu Verwandten in die Ostfold, nach Aldburg. Nun hatte er keinen Weitern Grund, länger bei seinem Vater zu verweilen und folgte seiner Mutter. Er blieb aber nicht lange denn es zog ihn fort und ohne auf seinen Weg zu achten führte dieser ihn nach Minas Tirith, die Stadt der Könige. Er hatte aus den Erzählungen seines Vaters viel über diese wundersame Stadt gehört und brannte darauf sie nun doch einmal aus nächster Nähe zu sehen. Seine Mutter hatte sich daran erfreut, das er nun endlich die Freiheit hatte das zu tun, von dem er es auch selber wollte, aber der Abschied von ihr viel Éroldrimm schwere als erwartet und so ging er hinaus in die Welt, in ein ganz neues Leben.

Was könnten andere an deinem Char mögen oder nicht mögen?

Andere könnten an Éroldrimm mögen, nachdem sie sich nicht von seiner harten Schale haben abschrecken lassen, das er so ein, von Grund auf, ehrlicher Mensch ist. Seine Offenheit, seine Stimme und seine Freude am Leben, werden bei denen die nicht so selbstsicher sind, ein Gefühl auslösen, das ihnen zeigt, wie wohltuend seine Nähe ist. Nicht mögen könnten sie, dass er schnell gereizt wird, wenn man ihn kritisiert, sollten es aber nicht zu persönlich nehmen, so wie er. Wenn er zu viel getrunken hat, was nicht ganz so häufig vorkommt, dann gibt er oft ziemlich viel Stuss von sich und auch hier heißt es, nehmt es nicht zu persönlich.

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