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Die Sage berichtet uns, dass im ersten Zeitalter, nachdem Melkor die Leuchten der Valar zerstört hatte, die Valar Mittelerde verließen und in den Westen zogen um dort ihr neues Reich zu errichten. Weiter wird berichtet, dass, als die Valar in ihrer Hauptstadt zusammengekommen waren und Yavanna, die Spenderin der Früchte zu singen begann während Nienna, die Klagerin den Boden mit ihren Tränen benetzte, zwei Bäume aufeinander folgend aus der erde sprossen. Der erstere hatte Blätter aus dunklem Grün und leuchtendem Silber und Blüten aus denen silberner Tau tropfte. Jener wurde Telperion, Ninquelote oder Silpion genannt, während der zweite, Laurelin, Culurien oder Malinalda genannt, grüne, goldgeränderte Blätter und trompetenförmige, flammengleiche Blüten besaß. Die Elben erzählen, dass Varda die Sterne mit dem Tau Telperions entzündete. Als Melkor bei seinem Überfall jedoch die Bäume zerstörte, blieben außer abgestorbenen Stümpfen nur noch eine goldene Frucht und eine silberne Blüte bestehen. Diese wurden Anar und Isil genannt und Aule schmiedete zwei Leuchten für sie und die Valar setzten sie als Sonne und Mond an den Himmel. Nach dem Vorbild Telperions schuf Yavanna den Baum Galathilion, den sie den Elben Tirions schenkte. Ein Schössling dieses Baumes gelangte nach Tol Eressea und wiederum ein Schössling dessen wurde den Menschen Numenors geschenkt. Aus diesem Schössling wurde Nimloth, der weiße Baum Numenors. Als Numenor schließlich unterging brachte Elendil der Lange eine, von ihm geraubte Frucht des Baums, nach Mittelerde, wo sie von seinem Sohn in Minas Ithil in Gondor eingepflanzt wurde. Der Baum der daraus erwuchs war der weiße Baum von Gondor und obgleich er dreimal zerstört wurde wuchs er immer wieder aufs Neue, da immer ein Schössling gefunden wurde. Ein Nachkomme dieses Baumes ist immer noch in Minas Tirith zu bewundern. Er wurde von König Elessar eingepflanzt und stellt durch seine Schönheit ein Bindeglied zu den Erinnerungen an die Weisheit der Valar und die unsterblichen Lande da. <<< Zurück zur Übersicht |
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