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Name: Aeril (Von anderen Völkern auch die Geflügelten genannt) Element: Luft Land: Lionos Hauptstadt: Aerillia Erscheinung des Volks: Die Aeril sind das geflügelte Volk Atanias. Die Flügel, aus Fleisch und Knochen wie bei einem Vogel, entspringen an den Schulterblättern. Die Spannweite der Flügel passt sich der Größe des Aeril proportional an. Die Federn der meisten Aeril sind braun gescheckt, nur selten kommt es vor dass ein Aeril ein einfarbiges Federkleid hat. Die Haarfarbe ist ähnlich des Federkleides, jedoch gibt es auch Ausnahmen. In erster Linie kann ein Aeril alle Haarfarben haben, rot, schwarz und sogar weißblond, wenngleich dies auch nur selten vorkommt. Ein Mann der Aeril kann bis zu 2,00 Meter groß werden, bei Frauen liegt die Durchschnittgröße bei 1,70 Meter. Die Aeril sind sehr muskulös, besonders die Beinpartien, da sie für das Abheben und Landen diese Muskeln benötigen. Des Weiteren ist Lionos ein kaltes Land und die Muskeln helfen den Körper ausreichend zu schützen. Trifft man in den Gebirgen auf abgemagerte Aeril so sind es meistens Verstoßene die sich ohne die Gemeinschaft nicht mehr ausreichend versorgen können um bei Kräften zu bleiben. Die Ohren der Aeril sind sehr klein, dennoch hören sie ausgezeichnet. Ihre Gesichter sind meistens sehr markant, und ihre Augen blicken weiter als es bei anderen Völkern gewöhnlich wäre. Die Augenfarbe der Aeril ist sehr hell, helles blau und grau und gelegentlich auch grünlich. Kleiden tun sich die Aeril mit Tierfellen und allgemein dicker Kleidung da es in den Gebirgen bitter kalt ist. Kleider und Felle werden teilweise über Generationen vererbt da die Gebirge nicht genügend Weidegrund bieten um dass die Aeril genügend Vieh züchten könnten, somit sind Felle rar. Da sie wenige Edelmetalle fördern und diese nur selten für Schmuck verwenden tätowieren sich viele Aeril zur Schmückung ihres Körpers. Die dunkelblaue Farbe wird aus Kräutern Heidgras gewonnen welches in den niedrigeren Tälern häufig zu finden ist. Kultur des Volks: Das Volk der Aeril lebt in großen Gemeinschaften. Knapp 60 % der Bevölkerung leben in der Hauptstadt Aerillia hoch oben auf dem Gipfel des Schneeschallgebirges. Nur Wenige des Völkes haben sich dazu entschlossen in das Landesinnere zu reisen um in der Stadt der Vier Mächte Dhiarma zu leben, da sie ein großes Gemeinschaftsgefühl haben. Neben Aerillia gibt es noch zwei weitere Städte der Geflügelten, jedoch bei Weitem nicht so groß wie die Hauptstadt und auch niedriger, in milderen Gegenden angesiedelt. Neben den drei Städten gibt es noch zwei Festungsanlagen, eine zum Landesinnere hin, als Vorposten aus Zeiten des Krieges um die Krieger zu warnen, wenn jemand sich von der Landseite näherte, die andere zur Meerseite hin um Alarm zu schlagen falls sich jemand vom Meer aus nähert. Einzelgänger gibt es in der Regel nicht. Falls jemand ein schweres Verbrechen begeht wird er aus der Gemeinschaft verstoßen, was eigentlich ein Todesurteil ist da es den Aeril nur durch ihren Zusammenhalt möglich ist in der sonst so verlassenen Gegend zu leben. Auch wenn der Verstoß aus der Gemeinschaft die meisten Verstoßenen somit zum Tode verurteilt, so gibt es keine Todesstrafe, denn dass größte Verbrechen ist es jemanden seines Volkes zu töten. Die Kinder der Aeril werden lebend geboren. Geburten sind sehr heikel und es ist keine Ausnahme wenn ein Kind totgeboren wird oder die Mutter an den Folgen der Geburt stirbt. Aeril tragen ihre Kinder 7 Monate aus. Falls ein Kind missgebildet ist, wird es noch in der ersten Nacht getötet, denn wenn es nicht richtig wachsen kann oder sich die Flügel nicht richtig entwickeln können, wird es nie lebensfähig sein. Ein Aeril gilt mit 33 Jahren als erwachsen. Schon früh werden Kinder in die Gesellschaft integriert und dazu gedrängt einen Beruf zu erlernen, da jeder innerhalb der Gemeinschaft seine Aufgaben hat. Beliebte Berufe sind die des Jägers, da sie sehr geachtet werden und die des Heilers, da es in den Gebirgen unzählige heilende Kräuter gibt. In ihrer Partnerwahl lassen sich die Aeril verhältnismäßig lange Zeit. In ihren jungen Jahren wechseln sie oft die Partner, ohne eine Familie zu gründen. Denn der Partner mit dem sie eine Familie gründen bleibt bis zum Lebensende. Die Lebensdauer eines Aeril beträgt 180 – 220 Jahre. Über die Jahre hinweg haben sie eine besondere Art und Weise der Architektur zu ihrem Eigen gemacht. Ihre Städte liegen an den steilen Hängen der Berge, viele Gebäude wurden gänzlich aus dem Stein gehauen, viele Türme würden teilweise bis zu Hundert Meter hoch gebaut und dann mit langen Brücken mit der Stadt am Berg verbunden. Die Gebäude sind fest und fast unerschütterlich, dennoch sind sie filigran und mit vielen feinen Verzierungen. Die Räume sind mindestens 5 Meter hoch und meistens sehr großzügig von ihrer Grundfläche, damit sich die Aeril mit ihren Flügeln nicht in die Quere kommen. Schlafen tun sie in nestähnlichen Betten, ihre Flüge nutzen sie zusätzlich um sich nachts warm zu halten. Wie jedes Volk leben drei Vertreter der Aeril mit ihren Familien in Dhiarma, der Regierungsaufbau von Lionis selbst ist aber bei weitem komplizierter aufgebaut. Es gibt einen Rat von 9 Mitgliedern, diese Mitglieder erhalten ihr Amt im Rat für eine Periode von 5 Jahren. Allerdings kann man sich nur zum Ratsmitglied wählen lassen, wenn man zuvor gewisse andere Ämter besessen hat, zum Beispiel kann ein Schatzmeister eines Viertels zum Stadtviertelvertreter ernannt werden und dieser dann nach einer Amtsperiode zum Ratsberater werden oder zum Schriftenträger, wenn man diese Ämter mindestens eine Periode inne hatte, kann man sich zum Ratsvertreter wählen lassen und diese sich dann wiederum zum Ratsmitglied. Somit werden die Ämter des Rates ausschließlich von Älteren Männern und Frauen besetzt. Nennenswert ist beispielsweise auch dass Frauen und Männer gesellschaftlich gleich gestellt sind. Frauen haben keinerlei Einschränkungen bei Ämtern oder Berufen, jeder muss sich in seiner Arbeit als fähig erweisen. Glauben des Volks: Die Aeril haben einen Gott den sie Liono nennen. Sie beten ihn in Gestalt eines Adlers an. Aus diesem Grund sind Adler auch so ziemlich die einzigen Geschöpfe die nicht von den Aeril gejagt werden. In Aerillia ist ihm zu Ehren eine große Tempelanlage errichtet worden und auch in den anderen Städten gibt es Tempel zu Ehren Liono. Jedoch handelt es sich um keinen fanatischen Kult, die Tempel werden auch oft für große Versammlungen oder Feiern genutzt. Liono ist der Schutzgeist der über ihnen wacht und dadurch dass die Aeril selbst Flügen haben, fühlen sie sich ihrem Gott viel näher, beziehungsweise halten sich für gottähnlich Geschöpfe. Eigenschaften des Volks: Die Aeril sind allgemein sehr eigen und skeptisch allem gegenüber was anders ist als sie. Sie sind ein sehr stolzes Volk und zeigen das aus, was dazu führen kann, dass sie andere Völker oft etwas herablassend behandeln – was sicher auch ausschlaggebend war dass so viele Friedensversuche zuvor gescheitert waren. Ihre Abneigung alle dem was außerhalb ihrer Gemeinschaft passiert führte eben auch dazu dass in Dhiarma die Aeril die kleinste Gruppe sind. Nie würden sie sich ohne weiteres mit Fremdvölkern an einen Tisch setzen oder ohne Grund Kontakt zu ihnen suchen, andererseits ist es allerdings sehr schwer sie zu reizen, selbst wenn man in ihren persönlichen Lebensraum eindringt, da Aeril mit Bedacht handeln und meistens solches Desinteresse an anderen haben, dass sie sich nicht reizen lassen. Die Gemeinschaft hat für die höchste Priorität, nie würden sie einen Ihresgleichen zurücklassen – sofern kein Verbrechen vorliegt. Ihre Partner lieben sie aufrichtig, deswegen lassen sie sich auch Zeit mit ihrer Partnersuche und es ist nichts Ungewöhnliches wenn ein Pärchen jahrelang kinderlos ist und sich dann trennt um weiter nach dem richtigen Partner zu suchen. Aeril sind oft rechthaberisch und bestehen auf ihre Meinung da sie sich für schlauer als andere halten, wozu man zur Verteidigung sagen muss, dass sie sehr wissbegierig sind und sich ständig versuchen weiter zu entwickeln. Fertigkeiten des Volks: Das Element der Aeril ist die Luft. Diejenigen die in den magischen Elementen geschult wurde und genügend Übung haben können Luft und ihre Strömungen verändern und haben somit auch Einfluss auf das Wetter. Sie können Wolken beschwören und Gewitter herbeiführen – oder einen Schneesturm vertreiben. Kleinere Zauber, wie ein Lufthauch und ähnliches können sie durch Gedankenkraft erzielen, bei großen Zaubern nutzen sie ein Horn, ein Element ihres Zaubers und auch Windhorn genannt. Sein Klang ist unverkennbar und es gibt nur drei große Meister im Reich die sich auf die Herstellung eines Windhorns verstehen. Mache mögen denken dass diese Zauber kaum etwas bewirken, doch es vereinfacht das Leben der Aeril in den Gebirgen wo es unzählige Windströme gibt. So zieht es zum Beispiel nicht in den Häusern der Städte, selbst wenn vielleicht ein Fenster offen steht, da sie die Luftströme umlenken können. Oder hilft zum Beispiel die richtige Zufuhr von Luft ein Feuer schneller lodern zu lassen. In den Kriegen haben die Aeril oft das Wetter zu ihrem Vorteil genutzt, sie haben Hagel, Eis und Schnee über die gegnerischen Truppen nieder gehen lassen oder die Zelte der Feinde durch Stürme zerstört. Die Macht der Luft ist nicht zu unterschätzen und hat mehr Facetten als man auf dem ersten Blick erkennen kann. Des Weiteren sind die Aeril ausgezeichnete Jäger und Bogenschützen, sie hören und sehen besonders gut was es für sie einfacher macht Wild in den zerklüfteten Bergen ausfindig zu machen. Selbst im Krieg trugen sie keine Rüstungen, denn sie hatten einen Vorteil dadurch dass sie aus der Luft angreifen konnten und konnten sich deshalb nicht mit schweren Rüstungen behängen. Höchstens Helme trugen sie, deren Seite aussieht wie eine Feder – typische Helme der Aeril. Sie sind auf dicke und feste Kleidung spezialisiert und in der Verarbeitung von Fellen. Was die Aeril so wichtig für die anderen Völker macht sind die seltenen Kräuter die nur in den Tälern und Berghängen von Lionos wachsen. Da die Aeril diese Kräuter schon seid Anbeginn ihrer Zeit in Atania nutzen sind sie hervorragende Heiler, die aber, wenn es sein muss, sich auch auf Gifte verstehen. |
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