~ Die Eisenbahn von Atania ~

Die Eisenbahn von Atania, der auch der rasende Dio (nach seinem Erfinder) genannt wird, war eine der beeindruckensten Erfindungen Atanias – bisher.

Die Idee lieferte Damali Fischersloh aus Seeligenstadt Mitte des 8. Jahrunderts, weitergeführt wurde die Entwicklung von seinem Sohn Diory Fischersloh. Dieser erstellte Baupläne und Technik der Eisenbahn, jedoch fehlte ihm eine Energiequelle die genug Wasserdampf erzeugen könnte um die Eisenbahn anzutreiben.
Als es dann zum Frieden zwischen den Völkern kam, geschah es eines Tages in der Akademie in Dhiarma dass Lamasan Takani, ein Tatmani, die Pläne zu Gesicht bekam und die entscheidende Idee hatte. Die Tatmani, die bekanntlich über das Feuer herrschen, konnten gewisse Edelsteine zum Glühen bringen. Man nutze sie schon lange für die kalten Nächte in der Wüste um Hitze zu spenden. Um genug Energie zu liefern wurden die Steine ganz schön strapaziert und es eignete sich auch nicht jeder Stein dafür. Nach wochenlanger Suche fanden Lamasan und Diory endlich den geeigneten Stein und sie konnten sich der Konstruktion widmen.

Die ersten Schienen wurden gelegt um Probeläufe zu machen, Diory sorgte für das Wasser, Lamasan für die Hitzen um das Wasser verdampfen zu lassen. Als die Eisenbahn ausgereift genug war, suchten die beiden sich Geldgeber. Der Rat von Dhiarma war ein großer Geldgeber denn mit der Eisenbahn konnte man große Strecken überwinden und den Handel antreiben.
Von dem ersten Zusammentreffen von Diory und Lamasan bis zur ersten Schiene waren 14 Jahre vergangen, es dauerte weitere 12 Jahre bis das Schienennetz ausgereift war und die Lokomotiven regelmäßig fahren konnten.

Heute erstreckt sich das Netz ab Dhiarmar nach Faliou über Kartinos, nach Athan über Seeligenstadt und Zweiglingen. Mani und Taran stellten allerdings ein Problem da. Der Sand der Wüste legte sich immer wieder auf die Schienen was eine Weiterfahrt nicht möglich machte. Deshalb reichen die Schienen nur bis zu der Oase Nami da im Landesinneren die Winde nicht so extrem waren. Dennoch muss immer jemand voraus fliegen oder reiten und die Schienen überprüfen. Auch Taran war nicht einfacherer, da die Bäume sich bewegten und sich teilweise auf den Schienen niederließen. Es dauerte Monate bis die Naruh die Bäume so weit hatten sich von den Schienen fern zu halten, auch wenn ein müder Baum auf seinem Weg sich heute noch hin und wieder aus Versehen auf den Schienen niederlässt. Heute reichen die Schienen bis zum Fuße des Sonnenberges.

Haupthaltestelle, von der aus alle Züge ihre Fahrt beginnen und zu der auch alle Züge wieder zurückkehren ist auf den Wiesen vor Dhiarma.
Bis heute gibt es 6 Lokomotiven, je 2 fahren nach Athan und Faliou, die Züge nach Taran und Mani pendeln alle zwei Wochen.

Die Eisenbahn war die erste Erfindung an der mehrere Völker beteiligt waren. Sie hat geholfen den Handel anzutreiben und die Völker zu verbinden.



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