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Alter:11. Hísimë 3020 DZ Herkunft: Bar-i-Dangorathim Aussehen des Chars : Die noch jungenhaften Züge, die in seinem Gesicht noch vor ein paar Jahren sichtbar waren, sind verschwunden und zurück geblieben ist ein Mann, dessen Aussehen in den letzten Jahren hagerer geworden ist. Aravir ist ein hübscher Mann. Sein schwarzer Schopf und seine blauen Augen strahlen hervor. Er hat ein wohlgeformtes Gesicht, das sehr männlich als auch sinnlich wirkt. Seine Statur ist eher muskulös, er ist zwar kein Riese, doch mit seinen 1,87 Meter ist er doch groß genug um andere zu überragen. Seine Kleidung ist eher locker und aus feinem Stoff, der sich angenehm auf der Haut anfühlt. Sein Kleidungsstil ist sehr von den Haradrim beeinflusst mit denen Aravir geschäftlich oft zu tun hatte und ihm gefielen die feinen Stoffe die an den warmen Tagen im Delta viel leichter auf der Haut zu ertragen sind als die dick gewebten Hemden, wie sie in Gondor üblich sind. Aravir ist voll rasiert und achtet im Allgemeinen sehr auf Körperhygiene. Seine Stimme wirkt sehr angenehm auf andere, sie ist tief und wohlklingend. Aravirs Haut ist braun gebrannt von der Seeluft und den langen Tagen an Deck des Schiffes. Sein Auftreten ist selbstbewusst und auch autoritär, in den Jahren in denen er sich immer mehr einen Rang bei den Schmugglern erarbeitet hat, wurde er immer selbstbewusster und dies spiegelt sich auch in seiner Erscheinung wider. Meistens hängt an seiner Hüfte ein Gürtel, der das lange Krummschwert trägt, er bekam es als Geschenk vor vielen Jahren von einem seiner Händler in Umbar und da sein Erscheinungsbild nicht oft dem der Männer aus Gondor gleicht, legte er auch sein übliches Schwert ab und gewöhnte sich an das Krummschwert. Um seinen linken Unterschenkel wird ein Dolch in einer Scheide von einem Lederriemen festgehalten, seine Arbeit ist gefährlich und er möchte sich für den Fall der Fälle absichern. Eine Brandnarbe ziert Aravirs linke Schulter, eine Welle, die als Symbol der Schmugglerbande gilt. Jedes neue Mitglied bekam diese Narbe, es galt als Treueschwur und als Zeichen der Zusammengehörigkeit. Ansonsten hat Aravir in den Jahren wenige Narben davon getragen die geblieben sind, doch man sieht seinem Körper an, dass er nicht immer brav zu Hause geblieben ist. Aravir hat eine ausgeprägte Gestik, in seinen Gesichtzügen kann man oft ganze Romane lesen. Die Leute unter den Schmugglern, die Aravir in den letzten Jahren gut kennen gelernt haben, reicht es meistens Aravir zu beobachten und leise vor sich hin zu lachen. Aravir selbst fällt das oft gar nicht auf, meistens denkt er einfach das es besser ist sich ein Kommentar zu sparen als Öl in das Feuer zu gießen. Charaktereigenschaften (Persönlichkeit): Mit der Zeit hat Aravir gelernt sich gegen andere durch zu setzen und seine Meinung mit zu teilen. Er hat sich zu einer starken Persönlichkeit entwickelt was die ,die seine Verwandlung miterlebt haben oft in Staunen versetzt. Immer wenn es etwas zu erleben gibt kann man davon ausgehen das Aravir mit mischt. Er ist albern und schlägt manchmal mit seinen Witzen über die Stränge. Doch braucht er Harmonie in seinem Umfeld und agiert meistens als Vermittler und Streitschlichter. Dennoch hat er gelernt Verantwortung für sein Handeln zu tragen und nimmt die Aufgaben, die man ihm stellt ernst, manchmal sogar zu ernst. Seid dem Tod von Kevin ist Aravir hagerer geworden und auch schweigsamer, doch versucht er oft die Rolle des sorglosen, jungen Mann zu spielen. Seinen Freunden ist er loyal und treu gegenüber und er ist ein Mann auf den man sich verlassen kann, wenn es darauf ankommt. Aravir ist nicht der Typ der weit in die Zukunft blickt, alle Entscheidungen in seinem Leben hatte er zum Großteil spontan entschlossen und bisher hat er nichts bereuen müssen. Solang er Luft in den Lungen und einen Platz zum Schlafen hat ist ihm der Morgen egal. Aravir ist niemand der Reichtum anstrebt, obwohl er seid seiner Zeit in Pelargir stets genügend Geld gehabt hat, ist er niemand der damit um sich schmeißt. Er möchte sich keine Freunde erkaufen und schätzt auch das bescheidene Leben. Das einzige Ziel das Aravir verfolgt ist es sich die Freude am Leben zu bewahren und die Welt zu erkunden. Welche Verhaltensweisen hat Dein Char? Wenn Aravir ein Tier wäre, wäre er ein treuer Hund. Aravir hat wenig Liebe in seinem Leben erfahren und war stets verschlossen gewesen und hat die Gesellschaft anderer gemieden, doch nachdem er bei der Schmugglerbande eingestiegen war, schien es als würde der gelegte Samen plötzlich in die Höhe zu schießen. Aravir veränderte sich innerhalb einer kurzen Zeit zu einem komplett neuen Menschen. Er würde fröhlich und war für jeden Scherz zu haben. Doch kann er auch Situationen gut abschätzen und kann durchaus ein guter Zuhörer sein. Für seine Freunde würde er ohne mit der Wimper zu zucken anderen das Leben nehmen. Die Schmuggler haben ihm gezeigt was es heißt das leben zu genießen und Aravir hält sich an diesem Gedanken fest. Oft hört man ihn lachen und obwohl er mittlerweile erwachsen geworden ist, spielt er noch immer Leuten gerne Streiche, über die sich andere köstlich amüsieren können. An für sich ist er ein ziemlich kontaktfreudiger junger Mann geworden, dessen Seele er dem Meer verschrieben hat. Für andere ist er ein angenehmer Gesprächspartner und die meisten wissen seine Gesellschaft zu schätzen. Aravir ist verlässlich und fleißig, er würde niemals auf die Idee kommen etwas zu beenden, solange es für ihn nicht perfekt ist. Bei den Schmugglern bekam er den Beinamen ‚Ungeschliffener Rubin', zum einen weil kaum jemand gedacht hätte das sich soviel Talent in ihm verbirgt und zum anderen weil seine blauen Augen immer aufmerksam bleiben. Frauen gegenüber ist er charmant und zuvorkommend, er ist ohne Mutter aufgewachsen und sich als Kind oft vorgestellt wie es ist eine Mutter zu haben. Er mag weibliche Gesellschaft und würdigt diese auch durch sein höfliches Benehmen. Aravir gehört nicht zu den Menschen die große Reden spreche, meistens beobachtet er eine Situation und wirft hin und wieder Kommentare ein, um die Diskussion in die richtige Richtung zu leiten, wenn er merkt, dass das Thema sich auf Abwegen befindet. Manchmal kann er einen sehr trockenen und zynischen Humor haben, selbst in ernsten Situationen, versucht er meistens einen Witz daraus zu machen, großteils aber nur um die allgemeine Stimmung zu heben. Vor seinen Kameraden hat er keine Scheu zu lachen oder zu weinen. Aravir hat nichts vor ihnen zu verbergen. In der Öffentlichkeit ist Aravir im Stande Freude als sich aus zu drücken und meistens steckt er die anderen mit seiner guten Launen an. Wenn er jemanden kaum kennt redet er nicht über tiefsinnige Sachen oder private Dinge, was aber auch normal ist, da man seinem Gegenüber vertrauen muss, um ihn nahe an sich heran zu lassen. Welche Fähigkeiten besitzt Dein Char? Als Kind hatte sein Vater Aravir etwas über die Landwirtschaft beigebracht, an das er sich jedoch kaum noch erinnern mag. Als er in den Tempel kam lernte er Lesen, Schreiben und Rechnen. Aravir kann Bruchstücke Sindarin sprechen, doch war ihm die Sprache zu kompliziert als sich länger damit zu befassen. Auch besitzt er ein einigermaßen gutes Wissen über Kräuter, jedoch sind ihm nur noch die wichtigsten in Erinnerung geblieben. In Pelagir brachte man ihm viel über Schiffe bei, zuerst arbeitete er unter den Schiffen, indem er den Bug von Fremdkörpern befreite oder Ladungen abholte, und später darauf arbeitete, in seiner Zeit als Schmuggler. In seiner Zeit als Schmuggler konnte er sich viel von seinen Kameraden abschauen und lernte mit Hammer und Säge um zu gehen um die Schiffe auf Fordermann zu halten. Man lehrte ihn Schiffskarten zu lesen und die Sterne als Kompass an zu sehen. Doch am meisten beschäftigte sich Aravir mit dem Handel, Kevin merkte schnell das Aravir ein gutes Hänschen dafür besaß Geschäfte ab zu wickeln und mit Zahlen um zu gehen. So überließ Kevin oft Aravir die Geschäftsabwicklungen. In den letzten zwei Jahren hat er seine Zeit damit verbracht sich mit dem „Schwert“ beschäftigt. Zuvor war er schon kein schlechter Schwertkämpfer gewesen, oft waren sie während der „Arbeit“ oder in Tavernen in Prügeleien und manchmal auch in ernstere Kämpfe verwickelt worden, doch in den letzten Jahren hat Aravir einen gewaltigen Sprung gemacht, was wohl daran liegen mal das er jeden Tag mit dem Schwert trainierte. Zuneigungen und Abneigungen Deines Chars: Aravir hasst es wenn er sieht wie andere Profit aus Ärmeren machen. Er würde niemals eine Regierungsform unterstützen in der die Armen keine Rechte haben. Als er damals im Hafen für ein Minimum gearbeitet hatte, hatte er gesehen wie es anderen Familien ging. Seiner Meinung kann es nicht sein das ich dem einen Viertel die Menschen Feste feiern und ihr Geld aus dem Fenster werfen und in dem anderen Viertel die Bevölkerung verhungert. Wir sind alle ein Volk und sollten uns auch als solches benehmen. Aravir liebt es nachts auf dem Schiffsbug zu liegen, in die Sterne zu blicken und seinen Gedanken freien Lauf zu lassen. Zwar kommt es nicht oft vor das er sich dazu hinreisen lässt, doch tut es ihm ab und an gut über alles einmal ohne Zwang nach zu denken. Was fürchtet Dein Char am meisten? Was respektiert er am meisten? Auf hoher See hat Aravir angefangen die Elemente zu respektieren, wie nichts anderes auf der Welt. Der Mensch versucht sich immer an zu maßen alles zu regieren und zu beherrschen. Ein Schiff kann hundert mal die gleiche Strecke fahren, doch wenn ein Sturm aufzieht oder das Schiff in einen Strudel gezogen wird, vermag keine Kraft des Menschen die Elemente davon abzuhalten das Schiff in tausend Einzelteile zu zerbrechen wie ein Streichholz. Am meisten fürchtet sich Aravir davor alleine zu sein, vor allem die seelische Einsamkeit bereitet ihm Furcht. Länger als sein halbes Leben war er alleine gewesen, hatte niemanden gehabt den er sich hätte anvertrauen können. Nachdem er einmal von der Frucht des Lebens gekostet hat, bereitet ihm die Vorstellung wieder alleine zu sein Schmerzen. Lebenslauf des Chars: Geboren ist Aravir als dritter Sohn seiner Mutter Nilanee, im Jahre 18 des Vierten Zeitalters der Sonne. Leider starb seine Mutter im Kindsbett und Aravir wuchs ohne Mutter auf. Sein Vater Forral war ein einfacher Bauer und hatte schon Jahre vor Aravirs Geburt ein Stück Land in der Nähe von Bar-i-Dangorathim Lande Arthedain gepachtet. Auf dem Land steht eine einfache Hütte um die herum einige Felder sind, die seine Familie gepflanzt und erntet. Seine zwei älteren Brüder, Khryse und Dardanos haben ihn als Kind oft geärgert und geschlagen. Obwohl Dardanos, der jüngere von den beiden, meistens nur von seinem großen Bruder mit angestiftet wurde und heimlich zu Aravir kam um sich zu entschuldigen. Aravir nahm seine Entschuldigung stets an, da er merkte das Dardanos es ernst meinte. Forral war ein griesgrämiger Mann, der sich nicht viel darum scherte ob sich seine Söhne verstanden und machte sich eher darüber Gedanken wie er die nächste Pacht bezahlen konnte. Er hatte nie die Hand gegen Aravir erhoben, doch hatte er ihn auch nie in Schutz genommen. Aravir kam sich von seiner Familie verstoßen vor und flüchtete immer öfters in die Tempel des Dorfes um Zuflucht zu suchen. Lange plagten ihn Zweifel ob er wirklich weiter auf dem Land seines Vaters bleiben wollte, immerhin war er der Letztgeborene und er wusste, dass wenn sein Vater einmal sterben würde, er wohl kaum etwas erben würde. Für die Landwirtschaft konnte sich Aravir nie begeistern und seine Brüder verfluchten ihn oft dafür. Der kleine Junge wusste nicht mehr ein oder aus und so nahm er den Rat eines Heilers wahr. Er hatte zu ihm gesagt, dass er sich doch einem Tempel anschließen solle. Es kam der Tag an dem Aravir seinen Vater darum bat gehen zu dürfen, Forral verbot es ihm nicht, Aravir war erst 13 Jahre alt und somit hatte Forral nur eine Last mit ihm. So ging Aravir zu dem Oberhaupt des Tempels in seinem Dorf und fragte dort nach ob es die Möglichkeit gab in einem Tempel aufgenommen zu werden, doch wollte er nicht in den Ortstempel. Er hatte genug von all den Streitereien und wollte weg von Arthedain. So besprach der Heiler sich mit einigen Heilern aus anderen Gemeinden und die Oberhäupter eines Tempels an der Küste von Cadrolan teilte ihm mit, dass er den Jungen aufnehmen würde. Es kam der Tag an dem Aravir abreiste. Sein Vater gab ihm ein paar Bronzestücke mit auf seinen Weg, die Aravir für die Beförderung in den Tempel ausgab. Als der Junge sein Dorf verließ wurden ihm Blumenkränze um den Hals gelegt und die Stadtbewohner sprachen ihm Glückwünsche aus. Es war etwas besonderes, wenn ein armer Bauernjunge sich auf den Weg in einen weit entfernten Tempel machte, die meisten hatten ihr Dorf kaum verlassen und für sie war Aravir fast ein Pionier. Aravir lebte fünf ein halb Jahre sorglos in dem Tempel. Er hatte schon lange sein Gelöbnis abgelegt und war ein festes Mitglied der Gemeinschaft geworden. In dem Tempel wurde er unterrichtet, doch fragte er sich oft ob sich die meisten wirklich für die Heilung interessieren, oder ob sie sich nicht mittlerweile einfach nur an die Selbstverständlichkeit des Tempels gewöhnt hatten. Die Aufgaben wurden mit einer Routine vollbracht und Aravir überlegte oft ob seine Mitschüler wussten was sie taten und ob sie es nur taten, weil jemand anderes es ihnen gesagt hatte. Oft lebten viele Generationen in dem Tempel, die dort geborenen Kinder verließen nur selten den Tempel, da er Schutz und Unterkunft bot. Aravir wuchs heran zu einem gebildeten Mann, der seine Lehrer oft mit endlosen Fragen löcherte, doch damit hatten sie sich nach Jahren abgefunden und belächelten ihn meistens nur. Aravir war ein Einzelgänger, er wollte nicht mit den Männern zusammensitzen, die darüber sprachen was sie tun würden, wenn sie nicht hier wären, aber nie etwas dafür taten ihre Träume zu erfüllen. Aravir konnte nicht verstehen was das alles noch mit Glauben und Überzeugung zu tun haben sollte. Doch hätte er auch nichts gehabt wo er hätte hingehen können. All die Zeit hatte er wenig von seiner Familie gehört, sein Vater schrieb ihm zweimal im Jahr, doch gab es nichts Wichtiges zu berichten. Aravir war es nicht gestattet den Tempel für private Anliegen zu verlassen. Er hatte dem Tempel Treue geschworen. Mitunter war es aber auch eine Ausrede die Aravir gerne benutzte, wenn sein Vater ihn bat für kurze Zeit nach Hause zu kommen Es kam der Tag an dem Aravir zu dem obersten Heiler des Tempels gerufen wurde, er hatte den Heiler nicht oft zu Gesicht bekommen und fragte sich warum er vorgeladen wurde. Aravir wurde in die Räumlichkeiten des Mannes geführt und wartete dort mit einer gewissen Furcht auf seinen Herren. Es stellte sich heraus, dass sein Bruder Dardanos ihm einen Brief geschickt hatte, in dem er schrieb dass sein Vater auf dem Sterbebett liege und nach Aravir wünschte. All die Zeit, in der er im Tempel lebte hatte er kaum an seinen Vater gedacht, doch überkam ihn plötzlich das Verlangen seinen Vater noch ein letztes Mal zu sehen. Der Heiler meinte, dass er wahrscheinlich schon zu spät kommen würde und dass es ihm nicht gestattet sei den Tempel für sein eigenes Anliegen zu verlassen. Doch Aravir wollte sich nicht von dem Gedanken abbringen lassen und verließ zornig die privaten Gemächer des Heilers. Ein neues Gefühl nach Freiheit machte sich in seinem Innersten breit und so eilte er in sein Zimmer. Aravir hatte eigentlich kein Eigentum, was ihm auch nicht erlaubt war. Er war mit nichts in den Tempel gekommen, nur einen Umhang von früher konnte er nun gebrauchen und er entdeckte ein zwei Bronzestücke, die noch von seinem Vater übrig geblieben waren. Somit verließ er den Tempel so wie er ihn betreten hatte, mit nichts. Zwar trug er noch seine Robe die er in dem Tempel bekommen hatte, doch alles andere war Eigentum des Tempels und er hatte kein Recht diese Sachen zu beanspruchen. Teilweise kamen ihm Zweifel auf, Aravir hatte seine Treue gebrochen und war nun geächtet. Zu Fuß machte sich der junge Mann auf den Weg nach Hause, in der Hoffnung seinen Vater noch einmal sehen zu können. Anfangs waren die Leute, die ihm begegnet und ihn als Diener des Tempels erkannten, freundlich und gaben ihm Speis und Trank. Er kam durch einige Dörfer und bat um Unterkunft, doch die Leute wunderten sich das ein Diener des Tempels nicht wie normal mit einem Pferd reiste und in einem Gasthaus um Unterkunft war, obwohl er in jedem Tempel hätte nach eine Ruhestelle fragen können, so wurde er oft weggejagt, da die Leute ihm nicht trauten. Einen Teil der Strecke wurde er von verschiedenen Händlern mitgenommen, die seine Herkunft wenig interessierte. Trotz all seiner Mühe kommt Aravir zu spät. Am Vortag seiner Ankunft war sein Vater gestorben. Seine Brüder waren überrascht ihn zu sehen, da sie von seinem Treueschwur wussten. Skeptisch trat Khryse ihm gegenüber und fragte ihn aus. Schweren Herzens erzählte Aravir seinen Brüdern was passiert ist und Khryse ließ ihn seine Verachtung spüren. Natürlich machte die Geschichte über Aravir Tat schnell das Laubfeuer und letzten Endes wurde ihm sogar verboten an der Beisetzung seines Vaters neben seinen Brüdern zu stehen. Zwar wagte keiner der Stadtbewohner Aravir etwas zu leide zu tun, doch wusste er das dies auch nur aus Respekt zu Forral so war. Nach der Beerdigung wollte Aravir sich schon wieder auf die Reise machen, denn er wusste das er hier nicht bleiben konnte, wenn ihm sein leben lieb war. Zum letzten Mal betrat er das Haus seines Vaters, als Dardanos zu ihm tritt und ihm seinen Erbteil aushändigt. Aravir hätte nie damit gerechnet, dass Forral ihm etwas vererben würde und öffnete ungläubig den Beutel, den sein Bruder ihm gereicht hatte. Fünf Goldstücke kullerten in seine Hand und fassungslos erkundigte Aravir sich woher ihr Vater soviel Geld hatte, noch nie hatte er ein Goldstück vom Nahen gesehen und war irritiert. Dardanos erklärte ihm das sein Vater mit seltenen Früchten gehandelt hatte und oft in größere Städte gefahren war. Forral hatte an seinem Sterbebett darauf bestanden das Aravir das Geld zugute kam und so folgten seine Brüder dem letzten Willen seines Vaters. Sein Bruder gab ihm ein paar seiner Kleidungsstücke, da seine Robe schon ziemlich gelitten hatte, auch wollte Aravir diese nicht mehr tragen, denn er wollte nicht mehr das darstellen was er nicht war. Als Aravir das Haus seines Vaters verließ wusste er dass dieses Geld für etwas besonderes sein würde. Gewiss hätte er viele Monate von dem Geld leben können, doch nahm er sich vor nichts davon an zu rühren und auf eine Eingebung zu warten. Aravir beschloss nach Pelagir zu reisen und tat das auf die gleiche Art und Weise, wie er auch nach Arthedain gereist war, die meiste Zeit lief er oder wurde ab und dann von einem Händler oder Bauer mitgenommen, der auf den Weg in das nächste Dorf war. Ziemlich erschöpft kam der Mann in der Stadt an. Noch nie zuvor war er in einer so großen Stadt gewesen und kam sich von den Menschenmassen überrannt vor. Einige Tage lang brauchte er um sich an Treiben in Pelagir zu gewöhnen und fragte sich auf den Märkten nach Gelegenheitsarbeit durch. Irgendwann begann er in den Werften am Hafen zu arbeiten. Es war eine schlecht bezahlte und dreckige Arbeit, doch war es besser als nichts. Aravir mietete sich ein Zimmer in einem herunter gekommenen Gasthaus, doch es war billig. Einige Monate arbeitete er in der Werft, was ihn sehr anstrengte, da er es nicht gewohnt war schwere Arbeit zu verrichten, doch eignete er sich ein Wissen über Schiffe an, auf das er heimlich stolz war. Eines Nachts als er sich auf ein Schiff geschlichen hatte wurde er von dessen Kapitän erwischt. Doch als Kevin, der Kapitän, herausfand das Aravir nichts schlechtes im Sinn hatte, fing er an sich mehr mit dem jungen Mann zu beschäftigen, den er schon oft in der Werft hat arbeiten sehen. Mit der Zeit freundeten sich die beiden an und verbrachten viel Zeit miteinander. Kevin besorgte Aravir eine einfachere Arbeit, die dazu noch besser bezahlt wurde. An Aravirs neunzehnten Geburtstag feierten die beiden bis spät in die Nacht und Kevin versprach ihm noch vor dem Morgengrauen eine Überraschung zu bereiten. Mitten in der Nacht stolperten die beiden über den Hafen, zu Kevins Schiff. Die komplette Mannschaft hatte sich versammelt, die Aravir mittlerweile schon gut kannten. Das Schiff legt ab und Aravir fragt Kevin immer wieder wohin die Reise gehe, doch der Kapitän erwiderte stets ‚Nach Hause’. Heute vermag Aravir kaum noch zu sagen wie lange sie damals gefahren waren, doch als der Morgen graute erblickte eine Bucht auf die das Schiff zusteuerte. Verwirrt blickte er zu seinem Freund und dieser erklärte ihm nun dass sie eine Schmugglerbande waren und er wolle dass auch Aravir sich ihnen anschloss. Noch immer waren sie nicht von Board gegangen und Aravir war sich im Klaren, dass wenn er das Angebot ablehnen würde, er wahrscheinlich im Meer versenkt werden würde. So wurde Aravir ein Mitglied der Schmugglerbande, die in ferne Länder reisten um die fremde Ware dann wieder in Minas Tirith und Pelagir an Händler verkauften. Offizielle war das Schiff als Passagierschiff eingetragen und somit umgingen die Schmuggler die hohen Steuern. Da Kevin sehr gute Verbindungen hatte, wusste er wenn eine Kontrolle bevor stand und bestach die ein oder anderen Leute. Auf diese Weise konnten sie die hohen Steuern für Handelsschiffe umgehen. Leben taten die Schmuggler in einem komplizierten Höhlensystem in der Felswand der Bucht. Die Höhle bestand aus einer Haupthöhle und vielen kleinen Gängen, die mühsam in den Stein hinein gehauen waren. Die Bucht war so verwinkelt, dass niemand die Schiffe der Schmuggler entdecken konnte. Das Land ringsum war Menschenverlassen. Durch ein paar geschickte Streiche hatten die Schmuggler den wenigen Einwohnern weiß gemacht, dass der Ort verflucht war und es dort spukte, so näherte sich keiner der Bucht auf fünf Kilometern, aus Angst von den Geistern erwischt zu werden. Oft saßen sie abends zusammen und lachten über diese Geschichten. Als Schmuggler verbrachte Aravir die schönste Zeit seines Lebens und schon bald war er Kevins rechte Hand geworden. Er lernte alles Wissenswerte über Schiffe und lernte mehr über Handwerk. Fast acht Jahre lebte Aravir Tag aus, Tag ein als Schmuggler. Er lernte die Welt kennen und kostete zum ersten Mal an wahrer Lebenslust. Doch dann kam der Tag an dem Aravir die Lust verspürte wieder etwas Ruhe in sein Leben zu bringen und bei einem Besuch in Pelagir unterhielt er sich mit einem Steuermann, dessen Schiff nach Dol Banred auslief. Der Steuermann erzählte Aravir, das immer mehr Leute auf die kleine Insel zogen und sein Interesse war geweckt. Er sprach mit Kevin, zwar war er enttäuscht seinen Nachfolger zu verlieren, doch versprach ihm, dass wenn er zurückkehren wollte, immer ein Platz für ihn sei. Aravir würde seinen besten Freund auch vermissen, doch wollte er etwas Abwechslung. So ging er in Pelagir das letzte mal von dem Schiff der Schmuggler. Natürlich verriet er niemanden etwas über seine Identität. Aravir kaufte sich ein Pferd und machte sich auf den Weg. Zuerst führte ihn sein Weg nach Dol Banred wo er in einer zwielichtigen Taverne arbeitete, dort verweilte er eine zeit lang, bis er sich dazu entschloss nach Minas Tirith zu gehen um dort seine eigene Exsistenz aufzubauen. Was könnten andere an deinem Char mögen oder nicht mögen? Ich mag an Aravir das er stets fröhlich ist, er bringt sie Menschen zum Lachen und lässt sie für einen Augenblick ihre Sorgen vergessen. Was ich noch an ihm mag ist seine Hilfsbereitschaft und seinen Sinn Kameradschaft, wenn man Probleme hat kann man immer zu ihm gehen und er wird einem einen rat geben und zur Seite stehen. Was ich nicht an ihm mag ist das er ab und zu ,zu albern ist, gewiss meint Aravir es gut, aber wenn er in der falschen Situation etwas unpassendes sagt, könnte ich ihn erschlagen. Was ich noch nicht leiden kann ist seine schlechte Angewohnheit des Rauchens.Andere könnten vielleicht denken das er Verantwortungslos ist, weil er sich keine Gedanken macht was der morgen bringt. Doch eigentlich stimmt das nicht. Gibt man ihm eine Aufgabe, erledigt er diese gewissenhaft, nur nimmt er sich selbst nicht so wichtig um sich zu viele Gedanken um sein eigenes Leben zu machen. Was die Leute an Aravir mögen könnten, ist seine offene Art auf Menschen zu zu gehen. Er hat für jeden ein offenes Ohr und wenn man seine Freundschaft prüft, wird man merken das er sich aufopferungsvoll um die kümmert, die ihm etwas bedeuten. <<< Zurück zur Übersicht |
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