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Volk:Mensch/GondorianerGeburtsjahr: 402 D.Z. Herkunft: ein Dorf an den Hängen des Weißen Gebirges nördlich des Anfalas Beruf:Heilerin Aussehen des Chars : Ameleya ist 1,70m groß und recht zierlich. Sie hat dunkelbraune Haare, die glatt, aber unten in leichten, großen Locken auf ihren Rücken fallen und ihre hellgrauen Augen blicken aufmerksam. Ihr schmales, längliches Gesicht besitzt keine vollen, aber einigermaßen schön geschwungene Lippen und eine gerade, lange Nase. Ihre wvolle Stimme klingt meist sanft und unaufdringlich. Ihr Lieblingskleid ist grün, mit einem Ledergürtel gehalten und mit an den Enden etwas geweiteten Ärmeln, auf dem sie eine Kette mit einem Holzanhänger trägt, den ihr, ihr älterer Bruder zum Abschied geschnitzt hat. Charaktereigenschaften (Persönlichkeit): Sie ist ein fröhlicher, optimistischer Mensch, der so gut wie immer ein Lächeln auf den Lippen hat und stets freundlich ist. Trotzdem gehört sie nicht zu denjenigen, die übersprühend vor guter Laune auf jeden einplappern müssen und immer quirlig durch die Gegend springen, dafür ist sie zu ruhig; sie kann durchaus stundenlang irgendwo still und allein ihren Gedanken nachhängen. Trifft Ameleya auf andere, wird sie offen auf sie zugehen und freundlich sein, sie hilft gerne und hat ein aufmunterndes Wort oder einen Ratschlag für jeden, der dessen bedarf. Ist ihr ein Mensch allerdings unsympathisch, sagt sie es nicht offen, aber sie ist dann deutlich reservierter, versucht aber trotzdem, diesen Menschen besser kennen zu lernen, um sich kein falsches Urteil zu bilden. Sollte sie diesen aber dennoch weiterhin nicht mögen, so wird sie ihm größtenteils aus dem Weg gehen. Sie hasst Streitigkeiten und vermeidet sie, so oft es geht, aber sie sagt trotzdem ihre Meinung, wenn ihr etwas nicht passt, möchte dabei aber niemandem zu nahe treten. Zuneigungen und Abneigungen Deines Chars: Sie mag es, frei zu sein, und zu machen, was sie möchte. Am schlimmsten wäre es für sie, irgendwo in ihrem Dorf für immer festzusitzen und keine weiteren Möglichkeiten zu haben, als jeden Tag mit den Weibern des Dorfes zu klatschen, Kinder zu kriegen und für ihren Mann zu kochen. Natürlich will sie heiraten und Kinder haben, aber dieser Mann muss ihr auch Freiheiten zugestehen. Je nach ihrer Laune mag sie eine große Gruppe von Menschen um sich oder nicht, im schlimmsten Fall wird ihr alles zuviel und sie flüchtet in die Einsamkeit. Wenn mehrere Leute miteinander reden, ist sie meist stiller als sonst. Sie mag es auch, alleine bei schönem Wetter durch die Wälder zu streifen und Kräuter zu suchen oder irgendetwas zu zeichnen. Ameleya respektiert Menschen, die sehr viel Lebenserfahrung und Wissen angehäuft haben und auch weise sind, so wäre sie in späteren Jahren auch gern. Menschen dagegen, die ihr Leben verschwenden und nichts richtiges gelernt haben oder machen, betrachtet sie mit einer gewissen Abneigung. Lebenslauf: Ameleya wurde, wie oben schon erwähnt, in einem Dorf an den Hängen des Weißen Gebirges nördlich des Anfalas geboren. Ihre Mutter Fainera ist eine resolute Frau, die gelernt hat, hart zu arbeiten, da sie von einem Bauernhof in der Nähe dieses Dorfes kommt. Ihr Vater Chrysolan stammt aus Minas Tirith, aus der Familie der Thessin. Obwohl er recht helle im Kopf ist, sind auch seine Hände sehr geschickt und dieses Talent wollte er nicht ungenutzt lassen. So wurde er Goldschmied. Eines Tages lernte er Fainera kennen, die die Reise nach Minas Tirith auf sich genommen hatte, und zog zu ihr aufs Land, weil sie auf keinen Fall soweit von ihrer Familie entfernt leben wollte. Sie trug als Bäckerin zur Familienkasse bei. Chrysolan hatte eine große Fantasie und geschickte Hände, so wurde er mit der Zeit ein geschätzter Goldschmied, auch über die engen Grenzen ihres Dorfes hinaus. Fainera gebar einige Kinder, drei davon starben leider bei der Geburt oder in der Zeit danach, doch vier weitere überlebten. Ameleya ist das zweitälteste der vier Geschwister. Ihr älterer Bruder Semainon hat das Talent das Vaters geerbt und lernte ebenfalls Goldschmied. Er ist ein ruhiger, schüchterner Mensch, der sich auch in den Jugendjahren gut mit seiner Schwester verstand. Ameleya wollte keinen der beiden Berufe der Eltern erlernen, und da sie sich sehr gut mit der Dorfheilerin verstand, erlernte sie bei ihr ihr Handwerk. Sie spazierten stundenlang durch Wiesen und Wälder und suchten Kräuter, während ihr die Heilerin die Auswirkungen auf den menschlichen Körper erklärte. In jungen Jahren hatte sie von ihren Eltern lesen, schreiben und rechnen gelernt, da das in der Tradition der Familie ihres Vaters steht. Ihre jüngere Schwester Yphantia lernt gerade das Handwerk einer Weberin und besitzt jetzt schon einen guten Geschmack, was die Auswahl der Muster anbelangt, die sie bei besonders schönen Stoffen verwendet. Sie ist ein lebendiges junges Mädchen, das es versteht, die Sympathien anderer für sich zu gewinnen, sowohl älterer als auch junger Menschen. Obwohl sie noch recht jung ist, verlobte sie sich im Frühjahr mit einem Jungen aus dem Dorf und ihre Familie ist recht glücklich mit ihrer Wahl. Ihr jüngster Bruder schließlich ist jetzt elf Jahre alt und weiß noch nicht, was er machen möchte, aber wie bei fast allen Jungen in seinem Alter zieht es ihn zum Soldatenleben. Ameleya hofft jedoch, das dieser Wunsch ein Kindergespinst bleibt, den sie hält nichts von diesem Beruf, da er das Leben meistens all zu schnell beendet. Ameleya liebt ihre Familie wirklich über alles, aber irgendwann hielt sie es in dem engen Dorf nicht mehr aus. Sie wusste von den Verwandten, die ihr Vater in Minas Tirith hatte und so schien es ihr gut, in der großen Stadt ihr Glück zu versuchen. <<< Zurück zur Übersicht |
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