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Volk: DunédainGeburtsjahr: 406 D.Z. Herkunft: Minas Anor Beruf: Heilerin Aussehen des Chars : Nun hochgewachsen ist sie, ungefähr 178 cm. Ihr langes blondes Haar fällt ihr über die Schultern und endet in großen Locken, auch steckt sie es gerne hoch. Durch die Sonne sind manche Strähnchen heller als andere und man entdeckt ein schönes Wechselspiel. Alfiriel trägt meistens Gewänder in Pastell Farben die ihre feine Figur unterstützen. Sie ist leichtfüßig und wirkt dadurch sehr zart. Früher war sie mager gewesen, doch nachdem sie älter geworden ist und man ihre weiblichen Rundungen durchaus sehen konnte, richtete sich auch irgendwann ihre Figur. Nun wirkt sie ca. 56 kilo. Ihre Stimme ist leise und lieblich und wirkt angenehm auf andere, aber wenn sie will kann sie auch laut werden. An für sich ist Alfiriel eine schöne, junge Frau die Selbstbewusstsein ausstrahlt und sehr charmant sein kann. Charaktereigenschaften (Persönlichkeit): Alfiriel hat den Stolz ihrer Mutter geerbt und es kann durchaus sein, dass sie für andere arrogant wirkt. Sie will meistens auf ihrem Recht beruhen und gibt nur selten nach, doch hat sie auch einen großen Drang zu helfen, nicht nur in der Rolle der Heilerin. Als Heilerin hatte Alfiriel auch gelernt, dass sie für viele Leute eine Vertrauensperson war, da die Bindung zwischen Heiler und Patient oft eng war. Anfangs war es ihr eher unangenehm, dass man ihr so vertraute, aber sie hatte gelernt damit um zu gehen und begann sogar sich über das Vertrauen zu freuen, welches man ihr entgegenbrachte, denn es tat ihr gut zu sehen, wenn man ihre Arbeit schätze. Alfiriel ist liebenswert und noch voller Elan, sie bildet sich gerne weiter und ist neugierig, manchmal zu neugierig. Sie versucht das leben als Abenteuer zu sehen. Viele Leute schätzen Alfiriel für ihre nette Art, dennoch kann sie manchmal aufbrausend und voller Temperament sein. Sie trägt ihr Herz auf der Zunge und stößt anderen manchmal mit ihrer direkten Art vor den Kopf. Welche Verhaltensweisen hat Dein Char? Alfiriel ist sehr direkt und geht mit Leichtigkeit auf andere zu. Sie ist sehr verbissen, hat sie sich erst einmal ein Ziel gesetzt, so will sie es erreichen. Oft hat sie Nächte lang nur gelernt um sich als Heilerin durch zu setzen und auch wenn sie lange Zeit ihre Freunde und ihr Privatleben vernachlässigt hat, hatte es sich am Ende doch gelohnt. Oft sieht man sie lachen, sie ist sehr fröhlich, auch wenn das ihr Leben nicht immer war. Alfiriel gehört zu denen, die sich mehr um die Probleme anderer kümmern, als um ihre eigene, so hat sie mit der Zeit gelernt Gefühle zu verdrängen, bis sie sie nicht mehr verdrängen lassen. Doch dies liegt mitunter auch daran, dass sie sich ihre eigenen Probleme oftmals nicht eingestehen will, sie möchte stark wirken nach außen, selbst dann, wenn es keine Hoffnung mehr gibt, will sie diejenige sein, die anderen Hoffnung gibt. Alfiriel gehört nicht zu denen, die sich anderen sofort öffnen können, den sie weiß, dass je mehr sie von sich preis gibt um so verletzlicher ist sie, was gegen ihre Natur spricht. Welche Fähigkeiten besitzt Dein Char? Schon früh hatte ihre Mutter begonnen sie zu unterrichten in der Kunst des Heilens, anfangs nur die Theorie, doch mit 15 Jahren begann Alfiriel ihre Mutter in die Häuser des Heilens zu begleiten, anfangs kümmerte sie sich nur um die Pflege der Patienten, einfache Dinge, doch mit der Zeit bekam sie immer mehr Verantwortung, nun sollte die eigentliche Ausbildung erst beginnen. Oft war sie bis spät in die Nacht wach um ihre Studien fort zu führen und zu lernen, doch sie nahm es in Kauf, sie war begeistert von der Idee anderen Helfen zu können und nur ihre Hoffnung ließ sie die anfangs harte Zeit überstehen, bis sie sich Heilerin nennen durfte. Nachdem ihr Vater verstorben war, sah sie die Rolle der Heilerin noch verbissener, es war als würde sie versuchen den Tod ihres Vaters wieder gut zu machen. Auch hatte sie alltägliche Dinge gelernt, wie kochen, nähen, weben. Das Spinnen und Weben hatte ihr stets viel Freude bereitet, weil sie dort ihre Gedanken einfach gehen lassen konnte. Auf ihrer Reise nach Norden hatte sie zwangsläufig das Reiten lernen müssen, auch wenn sie weder gut darin war, noch machte es ihr wirklich Spaß, es war nur eine Möglichkeit des Reisens, die sie versucht zu vermeiden, wenn es geht. Ihre Mutter hat sie auch das Schreiben und Rechnen gelehrt. Zuneigungen und Abneigungen Deines Chars: Alfiriel würde niemals töten um ihr eigens Leben zu retten. Wenn der Tod sie eines Tages einholt, so wird sie ihn gewähren lassen, denn sie fürchtet ihn nicht. Sie ist nicht in der Position um einen anderen Menschen das Leben zu nehmen, selbst wenn das bedeutet, dass sie ihr eigenes Leben geben muss. Mal abgesehen davon würde sie nicht lügen, lieber würde sie sich selbst die Zunge heraus schneiden bevor sie lügt. Ihre Mutter hatte sie erzogen die Wahrheit zu sagen, selbst wenn diese manchmal schmerzhafter war, als eine Lüge, hatte sie doch mehr wert, denn auf Lügen kann man keine Hoffnung bauen. Alfiriel liebt die Natur, alles kommt von ihr, alles Leben. Oft verbrachte sie Zeit draußen, da die hohen Häuser aus Stein in Minas Anor sie manchmal zu erdrücken schienen. Besonders Wasser hat eine beruhigende Wirkung auf sie. Manchmal hatte sie sich nachts aus dem Haus gestohlen und hatte es gewagt an den Fluss zu gehen, auch wenn ihre Eltern es ihr verboten hatten in der Nacht die Stadtmauern zu verlassen. Die Elemente wissen über alle Zeiten und es gab ihr einen gewissen Seelenfrieden, dort draußen, alleine im Mondschein. Alfiriel hasst Krieg und Kämpfe, sie war mit einen Soldaten verlobt und stets plagte sie die Angst, wenn er Minas Anor verlassen musste. Sie sieht keinen Sinn darin, wenn Menschen Menschen töten. Das Gute musste auf der Welt bewahrt werden und wenn sich Menschen untereinander noch nicht mal verstanden, wie sollte es dann weiter gehen? Aber so waren die Menschen. Was fürchtet Dein Char am meisten? Was respektiert er am meisten? Am meisten fürchte ich die Hilflosigkeit, wenn die Dinge aus meinen Händen gleiten und ich nichts anderes machen kann als daneben zu stehen und hilflos zugucken zu müssen. Dies liegt an dem Drang anderen zu helfen, doch wenn die Situation aussichtslos ist und sie nicht machen kann, dreht sie deswegen fast durch. Als ihr Vater und Lunius gestorben sind, konnte sie nichts machen, sie konnte es nur akzeptieren, konnte das Schicksal nicht ändern. Auch fürchtet sie den Krieg, den er bringt Unheil und Trauer. Lebenslauf des Chars: Aufgewachsen ist sie in Minas Anor. Ihre Mutter Nerini ist eine Heilerin in den Häusern des Heilens und sie gehört noch zu den wenigen reinrassigen Dunedain aus Dol Amroth. Einige Jahre zuvor verließ ihre Familie allerdings Dol Amroth und zogen nach Minas Anor, dies war noch vor Nerinis Geburt. In Minas Anor wuchs sie also auf und lernte dort das Handwerk des Heilens, wie auch ihre Mutter es bereits getan hatte. Vor fast dreißig Jahren lernte sie Alfiriels Vater Geraith kennen. Nerinis Familie war sehr darauf bedacht das reine Blut bei zu behalten und nur die Tatsache, dass auch Geraith reinrassig war, führte zu der Erlaubnis der Hochzeit. Ihre Eltern empfanden großen Stolz für das neue Ehepaar. Nach sieben Jahren Ehe bekamen sie ihre erste Tochter, Sangra und zwei Jahre später folgte Alfiriel. Die Kindheit war schön gewesen, kaum ein anderes Wort würde zutreffender sein. Es ging der Familie gut, ihr Vater war ein Händler mit einem eigenen Laden und die Geschäfte liefen gut. Dadurch dass ihre Eltern ein sehr aufregendes Leben fürchten träumten die beiden Geschwister schon damals auch irgendwann in die Welt aufzubrechen und Abenteuer zu erleben. Schon früh interessierte sich Alfiriel für das Heilen und ihre Mutter begann sie zu unterrichten. Das Verhältnis der beiden Geschwister war gut, auch wenn Sangra nicht so eine Abendteuerlust empfand wie Alfiriel, hielten sie trotzdem stets zusammen. Ihre Schwester interessierte sich auch wenig für das Heilen, sie war in den alltäglichen Dingen besser und es macht ihr auch mehr Freude, so half sie Tirus, ihrer Haushälterin. Auch Alfiriel kam nicht darum sich im Haushalt zu beteiligen. Ganz zum Missfall ihrer Mutter heiratete Sangra vor acht Jahren einen Händler der sehr eng mit meinem Vater zusammen arbeitete. Sie sollten irgendwann das Geschäft ihres Vaters übernehmen. Im Sommer nach ihrer Hochzeit kam ihr erster Sohn auf die Welt, Harihn und zwei Winter später brachte sie noch einen prachtvollen Junge zur Welt gebracht, Christoph. Als Alfiriel 16 Jahre alt war lernte sie ihren ehemaligen Verlobten kennen, Lunius. Er war 19 Jahre alt und im Frühjahr darauf sollten sie heiraten, doch er wurde bei einem Kampf mit Rebellen aus dem Norden tödlich verletzt. Zwei Jahre Jahren kam Geraith schwer krank von einer Reise zurück, meine Mutter war die Krankheit unbekannt und sie vermochte nicht ihn zu heilen. Dies brachte sie fast zum Wahnsinn. Ihre Schwester und ihr Ehemann Kygnus haben dann das Geschüft ihres Vaters übernommen. In den ersten Monaten nach dem Tod ihres Vaters hat Alfiriel Mutter unterstützt soweit sie konnte, sie steckte ihre eigene Trauer zurück um ihrer Mutter zu helfen. Ein Jahr nach dem Tod ihres Vaters hat sie es nicht mehr ausgehalten, noch immer hatte sie ihre Idealen die Welt zu bereisen und so hat sie sich eines Abends auf gemacht um ihre eigenen Abenteuer zu erleben. In dieser Zeit konnte sie ihre Trauer auch endlich zulassen. Ihre Reise führte sie zuerst quer durch die Lande Gondors und später über dessen Grenzen hinaus, bis nach Arthedain und dann zurück nach Pelagir, nirgends schien sie einen Platz zu finden, an dem sie sich nieder lassen konnte, bis sie von Dol Banred hörte. Dol Banred war eine kleine Insel Mitten im Anduin und Alfiriel zögerte nicht lange und ging nach Dol Banred. Dort versuchte sie zuerst vergebens eine Stelle als Heilerin zu finden, als sie dort aber zurückgewiesen wurde, nahm sie vorerst eine Stelle bei der Weberin Sofi Sommersprosse an, eine wirklich reizende Hobbitdame. Die beiden Frauen wurden schnell Freundinnen und Alfiriel hatte irgendwann einen eigenen Gesamtwarenladen eröffnet. Doch das neu gefundene Glück sollte nicht lange anhalten. Es war nun fast vor sieben Monaten, als sie einen Mann abends am Strand traf. Er schien hilfesuchend und Alfiriel, gutmütig wie sie war, nahm ihn auf. Am Ende entpuppte er sich als Pirat, der sie gefangen nahm und auf ein Schiff verschleppte. Zusammen mit einigen anderen Geiseln, wurde sie an einen geheimen Ort gebracht. Zu ihrer Überraschung, traf sie dort Aranion, ein alter Geschäftspartner ihres Vaters, doch das Widersehen war von einem Schatten erfüllt, denn der Mann, zu dem sie einst aufgeschaut hatte, war der Anführer der Piraten. Dennoch schien das band zwischen den beiden nicht ganz zerstört und Aranion schaffte es, Alfiriel unter einem falschen Grund, aus den Fänge der Pirtaen zu schmuggeln und schließlich frei zu lassen. Nachdem sie zurück in Dol Banred war und der Stadtwache bericht erstattet hatte, stellte sie fest, dass Sofi die Stadt verlassen hatte. Einige Wochen lang hatte Alfiriel versucht wieder in das normale Leben hineinzukommen - ohne Erfolg. Ein paar Wochen später sollte sie wieder auf die Piraten treffen, doch Aranion war nicht unter ihnen. Irgendetwas verband sie mit Lianth, auch wenn sie nicht genau sagen konnte was es war. Als er beschloss nach Minas Anor zu gehen, ging sie mit ihm, um in ihre alte Heimat zurück zu kehren. <<< Zurück zur Übersicht |
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